Ihre Fragen, unsere Antworten (FAQ)

Nachfolgend werden diese Fragen zur aktuellen Situation beantwortet:

>> Findet die Akupunktur-Woche in Bad Nauheim statt?
>> Findet die Jahrestagung und die Mitgliederversammlung statt? 

>> Bietet die DÄGfA online Kurse an?
>> Was ist mit bereits bezahlten Gebühren für ausgefallene Kurse?
>> Wann finden wieder Kurse statt?
>> Wie geht es der DÄGfA finanziell?
>> Darf ich in dieser Zeit akupunktieren?
>> Kann ich Covid-19-Infektionen mit Akupunktur und TCM behandeln, und wenn ja wie?
>> Wie steht die DÄGfA zur Pandemie?

Findet die Akupunktur-Woche in Bad Nauheim statt?
Ja,…vielleicht. Die aktuellen Entwicklungen deuten auf Lockerungen der Auflagen im öffentlichen Leben hin. Wie diese genau gestaltet werden, kann jetzt nicht gesagt werden. Die DÄGfA wird sich an die Empfehlungen der Bundesregierung bzw. der Länderregierungen, des Robert-Koch-Instituts und der jeweils zuständigen Ärztekammern halten. Sollten wir Kurse anbieten können, werden wir sämtliche empfohlenen Maßnahmen umsetzen. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir am Ende der Osterferien bzw. am 20.4.2020 mehr wissen. Eine endgültige Entscheidung werden wir spätestens am 30.4.2020 treffen. Für den Fall, dass die Akupunktur-Woche in Bad Nauheim abgesagt werden muss, werden wir einige Veranstaltungen als Webinare anbieten.

Findet die Jahrestagung und die Mitgliederversammlung statt? 
Hier gilt das für die Akupunktur-Woche Gesagte. Die gesetzlichen Bestimmungen erlauben mittlerweile eine Videokonferenz als Ersatz für eine Mitgliederversammlung.
Eine derartige Veranstaltung durchzuführen erfordert sowohl von Organisatoren als auch von Teilnehmern besondere Maßnahmen. Aktuell wäre unsere Empfehlung: Halten Sie sich sicherheitshalber den 21.5.2020 für die Jahrestagung und Mitgliederversammlung frei.

Bietet die DÄGfA online Kurse an?
Wir haben uns seit längerem mit dieser Alternative beschäftigt. Derartige Veranstaltungen bieten im Detail große Probleme, die vom Datenschutz über Qualität von Ton und Bild bis hin zu Zertifizierung und Gebühren reichen. Wir haben uns bereits mit diesen Problemen intensiv auseinander gesetzt. Sollte bis Ende April absehbar sein, dass auf längere Zeit keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, werden wir Ihnen qualitativ hochwertige und für den Teilnehmer möglichst komfortable Lösungen bieten. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass z. B. die Ärztekammer Hessen nur Präsenzveranstaltungen für die Weiterbildung anerkennt.

Was ist mit bereits bezahlten Gebühren für ausgefallene Kurse?
Auf Wunsch zahlen wir die bezahlten Gebühren zurück. Ansonsten verbleiben die Gebühren auf Ihrem Guthabenkonto und können dann für zukünftige Kurse jeder Art angerechnet werden. Verständlicherweise bevorzugen wir die 2. Möglichkeit aufgrund des geringeren Verwaltungsaufwandes und der Tatsache, dass auch unsere Mitarbeiter aktuell Überstunden abbauen bzw. Urlaub genommen haben. Eine zeitnahe Auszahlung ist dennoch gesichert, sollte dies der Wunsch sein.

Wann finden wieder Kurse statt?
In Ergänzung zu oben Gesagtem hängt dies im Besonderen von den lokalen Bedingungen in jedem einzelnen Bundesland ab. Da jedes Bundesland bzw. jede Landesärztekammer unter Umständen eigene Empfehlungen vertritt, kann der Wiederbeginn von Präsenzveranstaltungen von Bundesland zu Bundesland variieren. Über den Wiederbeginn der Kurse werden wir Sie über die bekannten Kanäle Newsletter (hier anmelden) und News Blog auf der Homepage informieren. Alle Kolleginnen und Kollegen, die noch offene Kursbuchungen haben, werden wir persönlich informieren sobald wir wissen wie es weitergeht. Sie können uns natürlich auch gerne jederzeit zu den Bürozeiten anrufen unter 089 / 71005-11.

Wie geht es der DÄGfA finanziell?
Die DÄGfA ist ein gemeinnütziger Verein, der von den Vorständen der letzten Jahre wirtschaftlich gut geführt wurde und über entsprechende Rücklagen für Krisensituationen verfügt. Hinzu kommt, dass der Fortbildungsbetrieb der DÄGfA nicht primär gewinnorientiert ausgerichtet ist, so dass bei Kursausfällen bis auf die Gemeinkosten des Unterhaltes des Fortbildungszentrums keine wesentlichen Verluste entstehen. Wir sind deshalb in der Lage unsere festangestellten Mitarbeiter ohne Lohnverlust sicher weiter zu beschäftigen. Die Zukunft des Vereines ist gesichert.
Ein wesentlicher Beitrag ist natürlich Ihre Mitgliedschaft und wir bitten diesbezüglich weiter um Unterstützung. Unsere Mitarbeiter kommen sehr gut mit der Situation zurecht und unterstützen uns mit Urlaub oder Freizeitausgleich in dieser Phase des (relativen) Stillstandes. Natürlich nutzen wir diese Zeit auch für Projekte, die liegen geblieben sind oder für die Optimierung von Strukturen.

Darf ich in dieser Zeit akupunktieren?
Das steht unter Ihrer Verantwortung und ist von vielen weiteren, auch lokalen Faktoren abhängig. Insbesondere stellt sich natürlich die Dringlichkeit der Indikation. Dies ist eine individuelle Entscheidung, die Sie treffen und verantworten müssen. Patienten, die eine strenge medizinische Indikation für die Anwendung der Akupunktur haben, wie z. B. starke Schmerzen, die nicht einfach medikamentös behandelt werden können oder hoher Leidensdruck bei psychovegetativen Störungen, sollten nach unserer Sicht unter Einhaltung der hygienischen Vorgaben akupunktiert werden. Hierbei sollte der Arzt sowohl auf Eigenschutz als auch auf Schutz des Patienten achten und Risikofaktoren (Symptome, Kontakt mit positiv getesteten Menschen, etc.) ausschließen. Sind keine ausreichenden Schutzmaßnahmen in Ermangelung von Materialien möglich, sollte auf eine Akupunktur verzichtet werden. Auf die erweiterten Möglichkeiten der Telefonsprechstunde, die von der KV eingeräumt wurden, möchten wir an dieser Stelle hinweisen. Informationen finden Sie auf der Homepage Ihrer KV oder unter KBV-Coronavirus-Telefonkonsultation und KBV-Coronavirus-Telefonkonsultation-Schaubild.

Kann ich Covid-19-Infektionen mit Akupunktur und TCM behandeln, und wenn ja wie?
Dies ist eine schwierige Frage. Die Behandlung von Symptomen mit Akupunktur wird von uns aufgrund des intensiven Kontaktes mit dem Patienten nicht empfohlen. Die unterstützende Behandlung mit Chinesischer Arzneitherapie ist eine Option. Hier möchten wir auf die entsprechenden Empfehlungen der WHO und anderer Institutionen sowie auf aktuelle Publikationen hinweisen. Da die CAT aber individuell indiziert und angewendet wird, ist der gut ausgebildet CAT-Therapeut jederzeit in der Lage ein individuelles Behandlungskonzept zu erstellen und kann damit die „Kochbuchrezepte“ in ihrer Wirksamkeit nach unserer Meinung übertreffen. Diese Einschätzung ist jedoch nicht wissenschaftlich basiert und deshalb nur mit Erfahrung begründbar, aber auch entsprechend angreifbar.

Wie steht die DÄGfA zur Pandemie?
Wir bleiben achtsam, aber gelassen. Wir halten uns mit politischen Kommentierungen angesichts der hohen Dynamik und der vielen, auch wissenschaftlich ungelösten Probleme bewusst zurück. Viele unserer Dozenten und Tutoren sind rund um die Uhr im Einsatz im Kampf gegen den Coronavirus. Andere haben unerwartet mehr Zeit für sich, die Familie oder für alternative Aktivitäten zu Hause. Wir halten weiterhin stark an dem Ansatz der Prävention durch Immunstärkung durch Akupunktur und weitere Verfahren der TCM fest und die unterstützende integrative Behandlung von Symptomen mit TCM. Ansonsten orientieren wir uns an der Yin und Yang Polarität. Vielleicht ist auf einer gewissen Ebene ein Stillstand nach vielen Jahren des Yangs auch von Vorteil. Die Katastrophen, die in vielen Ländern stattfinden, bedrücken uns. Unser Respekt gilt vor allem Ärzten und medizinischen Berufen im Einsatz, aber auch allen anderen, die die Gemeinschaft hochhalten und das Funktionieren sichern.

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