Entscheidungen des Ärztetages zur TCM: ZWB Chinesische Medizin abgelehnt

München, 17.05.2018

Auf dem deutschen Ärztetag in Erfurt wurde die Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung verabschiedet. Wir haben mehrfach über die Vorschläge der Fachgesellschaften Akupunktur und TCM sowie Komplementärmedizin berichtet.

Abgelehnt wurde der Vorschlag eine Zusatz-Weiterbildung (ZWB) Chinesische Medizin einzuführen. Durch einen Zusatzantrag wurde jedoch die Möglichkeit geschaffen, diesen Antrag in zwei Jahren erneut vorlegen zu können.

Der Vorschlag der Fachgesellschaften, die ZWB Akupunktur von 200 Stunden auf 360 Stunden Kurs- und praktische Weiterbildung zu erhöhen, der mit Unterstützung der Ständigen Konferenz „Ärztliche Weiterbildung“ der BÄK eingebracht wurde, wurde nach einem Einzelantrag und intensiver Diskussion mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Hier finden Sie die Beschlüsse sowie die Anlage zur Novelle der MWBO.

Ihr Vorstand der DÄGfA

Pressemitteilung: Akupunktur aus Sicht der Hirnforschung: Therapeutische Effekte oder einfacher Schmerzreiz?

Prof. Dr. Florian Beißner, Neurowissenschaftler an der Medizinischen Hochschule Hannover gibt Antworten auf der heutigen wissenschaftlichen Jahrestagung der DÄGfA in Bad Nauheim.

München/Bad Nauheim, 10.05.2018
Die Akupunktur stimuliert Nerven. Eine einfache, unbestreitbare Erkenntnis, da wir das Einstechen der Akupunkturnadeln meist deutlich spüren. Wie aber wird aus einem Schmerzreiz bzw. somatosensorischen Signal eine therapeutische Wirkung? Und wie spezifisch ist diese? Wie sind aus Sicht der Neurowissenschaft die Konzepte vom Qi, den Leitbahnen und den Akupunkturpunkten zu bewerten? Florian Beißner erforscht am Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie therapeutische Verfahren, die ihre Wirkung über eine Stimulation des somatosensorischen oder vegetativen Nervensystems entfalten. Zentrale Ergebnisse seiner renommierten wissenschaftlichen Arbeiten stellt der Experte am 10. Mai 2018 in Bad Nauheim vor.

Beißner untermauert die Annahme einer primär über das Nervensystem vermittelten Akupunkturwirkung: Neueste bildgebende Studien weisen darauf hin, dass Akupunktur besonders über die Hirnareale wirkt, die das autonome (vegetative) Nervensystem beeinflussen. Damit wächst das wissenschaftliche Verständnis für die Zusammenhänge der Schmerzlinderung durch Stimulation spezifischer Hirnareale mittels Akupunktur. Darüber hinaus liegen vermehrt Hinweise vor, dass die positive Wirkung der Nadeltherapie auf Schlaf, Blutdruck und Aktivitätszustand spezifisch zentral vermittelt wird.

Das Programm der DÄGfA-Jahrestagung steht in mehrfacher Hinsicht unter dem Aspekt der Wirkungen der Akupunktur auf die Nerven. Dr. med. Dr. phil. Thomas Ots aus Graz gibt Einblick in jüngste, wissenschaftliche Erkenntnisse, wie die Nadelreize auf Rückenmarksebene verarbeitet werden.

Zu hören sind außerdem aktuelle Ergebnisse einer klinisch randomisierten Akupunktur-Studie zur Behandlung von Nervenschmerzen, die als Nebenwirkung der Chemotherapie bei Brustkrebs sowie bei Gürtelrose, einer sehr schmerzhaften akuten Nervenerkrankung, auftreten können.

Die Jahrestagung wird von der DÄGfA im Rahmen der Internationalen Akupunktur-Woche vom 07. bis 13.05.2018 in Bad Nauheim ausgerichtet. Sie findet jährlich statt, dieses Jahr zum 32. Mal.

Die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. bildet seit 1951 Ärzte in Akupunktur und ostasiatischer Heilkunst aus. Weitere ausführliche Informationen sowie Adressen erfahrener Akupunkturärzte mit DÄGfA-Diplom, zertifiziert und von Ärztekammern geprüft, erhält man im Patientenportal der DÄGfA: www.daegfa.de.

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Gerne vermitteln wir Interviews und Hintergrundgespräche mit unseren Spezialisten.

Pressekontakt und Kurzprofil
Katja Hanley • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DÄGfA – Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V., gegründet 1951
Würmtalstraße 54 • 81375 München

Tel. 089 / 710 05-11  •  Fax 089 / 710 05-25
E-Mail presse@daegfa.de  •  Internet www.daegfa.de

Über die DÄGfA
Die gemeinnützige Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) mit rund 8.600 ärztlichen Mitgliedern ist die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft. Erster Vorsitzender der 1951 gegründeten Gesellschaft ist PD Dr. med. Dominik Irnich, Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Die DÄGfA steht für hochwertige Ärzteausbildung in Akupunktur und TCM und fördert den besonderen Qualitätsanspruch dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode. In Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Berufsverbänden setzt sich die DÄGfA dafür ein, dass die Behandlungsmethode in Politik, Forschung, Verbänden und Ärztekammern angemessen berücksichtigt wird.

Im Bereich Forschung, Lehre und Praxis arbeitet die DÄGfA eng mit internationalen und nationalen Einrichtungen, Institutionen und Universitäten zusammen. Sie gibt für ihre Mitglieder und Akupunkturinteressierte die Deutsche Zeitschrift für Akupunktur (DZA) gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Fachgesellschaften heraus.

Die DÄGfA initiierte und finanziert über 80 Qualitätszirkel (QZ), sie setzt Standards in der Lehre durch ein umfangreiches, zertifiziertes und staatlich anerkanntes Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Darüber hinaus fördert die DÄGfA seit 1997 Forschungsprojekte mit bisher über 600.000 Euro. Die Akupunkturweiterentwicklung sowie das Verständnis für ihre Wirkwege und ihre Evidenz werden dadurch kontinuierlich verbessert.

SYMPOSIUM Allgemeinmedizin „Akupunktur und Neuraltherapie. Kopf-, Gesichtsschmerz und Migräne“ am 30.06.2018 in Frankfurt am Main

 

Wissenschaftlich besteht bei Spannungskopfschmerz und Migräne eine hohe Evidenz für die Wirksamkeit von Akupunktur. Auch in der täglichen praktischen Anwendung können sich Akupunkteure von der klinischen Effektivität der chinesischen Medizin überzeugen.

Dennoch sind therapeutisch immer wieder Grenzen gesetzt, welche durch die von Ferdinand und Walter Huneke beschriebenen neuraltherapeutischen Behandlungsmethoden erweitert werden können.

Auf der einen Seite bestehen breite Berührungsflächen zwischen Neuraltherapie und Akupunktur, z.B. in der Segmenttherapie. Andererseits sind spezielle neuraltherapeutische Injektionstechniken und der Begriff der „Störfeldtherapie“ in der Akupunktur nicht bekannt. Die Konzepte des Leitbahnsystems, der Grundsubstanzen oder die Beschreibung der Organphysiologie als Funktionskreise sind wiederum der Neuraltherapie fremd.

Für dieses Symposium konnten wir namhafte und erfahrene Referenten aus Praxis und Wissenschaft gewinnen.

Wir laden Sie herzlich ein, in gemeinsamer Diskussion eine Synthese von Neuraltherapie und Akupunktur zu versuchen und an einer für beide Therapiesysteme fruchtbaren erweiterten Sichtweise mitzuwirken.

Termin: Samstag, 30.06.2018 von 9.00 – 18.00 Uhr

Ort: Frankfurt am Main, Ökohaus Ka Eins 

Kosten: Symposium 100 Euro; 80 Euro DÄGfA-Mitglieder; 35 Euro Student/innen · Gebühr Kurs 210 Euro; 160 Euro DÄGfA-Mitglieder

Weitere Informationen: Flyer Symposium Allgemeinmedizin „Akupunktur und Neuraltherapie. Kopf-, Gesichtsschmerz und Migräne“

Im Folgenden sehen Sie die Agenda des Symposiums:

Buchung Symposium Allgemeinmedizin am 30.06.2018
Buchung Spezialkurs „Qi-und Leitbahnaktivierung“ am 01.07.2018
Buchung M3 K04 „Akupunktur in der Allgemeinmedizin / Innere“ am 01.07.2018

 

Der M3-Kurs ist für die Ausbildung „Meister der Akupunktur DÄGfA“ sowie unabhängig von der Meister-Ausbildung buchbar. Symposium und Spezial- bzw. M3-Kurs werden mit insgesamt 20 UE für die Ausbildung „Meister der Akupunktur DÄGfA“, Modul III, anerkannt. ·

 

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

Kurzfilm – Ausbildung für Studenten bei der DÄGfA

Mit der Akupunkturausbildung kann man nicht früh genug anfangen. Daher bietet die DÄGfA für begeisterte Studenten im Bereich Akupunktur und TCM einiges an!

 

Schauen Sie sich unseren Kurzfilm an und lassen sich inspirieren und begeistern von unseren Studenten.

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

ICMART-iSAMS 2018 – Die Welt der ärztlichen Akupunktur trifft sich in München

Die Welt der ärztlichen Akupunktur trifft sich vom 7. bis 9. September 2018 in München und Sie sind herzlich eingeladen an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen!

Der ICMART-iSAMS Kongress 2018 wird ein einzigartiges Ereignis, bei dem Wissenschaftler, Ärzte, medizinische Fachberufe und gesundheitspolitisch Aktive aus aller Welt zusammenkommen.

Wegweisende Hauptvorträge, wissenschaftlich hochwertige Symposien, interactive Praxiskurse, Videodemonstrationen, Workshops, Podiumsdiskussionen, Studentenveranstaltungen und wissenschaftliche Poster bieten Ihnen die Möglichkeit, sich klinisch sowie wissenschaftlich in einer Vielfalt von Themen rund um die Akupunktur auf den neusten Stand zu bringen.

Es ist Zeit für eine weltweite medizinische gesundheitspolitische Anerkennung der Akupunktur, der TCM und verwandter Techniken. Nationale und internationale Aktivitäten sind notwendig, um ihr therapeutisches und präventives Potential für Patienten zugänglich zu machen. Die Patientenversorgung kann weltweit durch ihre Integration in die Gesundheitssysteme verbessert werden.

Um dies voranzutreiben ist eine evidenzbasierte Information aller Beteiligten unabdingbar. Dabei verstehen wir unter evidenzbasierter Medizin ganz originär die Trias aus wissenschaftlicher Grundlage („best available evidence“), klinischer Erfahrung („individual clinical expertise“) und Patientenbedürfnis („patients needs“).

Wir möchten Sie einladen, an diesem spannenden Prozess teilzuhaben und so die zukünftige Integration und Implementierung von Akupunktur, TCM und verwandter Techniken im Medizinsystem mitzugestalten.

Der ICMART-iSAMS Kongress 2018 bietet dafür eine einzigartige Plattform. Hier werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengetragen und praktische Erfahrungen ausgetauscht. Neue Formate sichern vielfältige Möglichkeiten des Gedankenaustausches und der Diskussion unter den Teilnehmern.

Die vier kooperierenden Gastgeber des ICMART-iSAMS Kongress 2018 mit ihren assoziierten Partnern stehen dabei für den globalen Austausch, wissenschaftliche Qualität und praktische Erfahrung.

Die schöne Stadt München bietet mit ihrer Gastfreundschaft und Geselligkeit eine ideale Umgebung, um alte Freundschaften zu pflegen und neue Bekanntschaften zu schließen, die wissenschaftliche Debatte anzuregen und Netzwerke zu knüpfen.

Servus und bis bald in München, der Weltstadt mit Herz!

Ihre Gastgeber und Co-Chairs des ICMART-iSAMS Kongress 2018

Dominik Irnich, Co-Chair LMU, München, Deutschland

John Longhurst, Co-Chair iSAMS, Irvine, CA, USA

Hedi Luxenburger, Co-Chair DÄGfA, Aachen, Deutschland

Konstantina Theodoratou, Co-Chair ICMART, Athen, Griechenland

Summer School 2.0 – zum 10-jährigen Jubiläum, 25.-29. Juli 2018

Schon mit der ersten Summer School im Jahre 2008 kam der Wunsch nach „Mehr“ auf. Nach 16 Summer Schools und ca. 500 Teilnehmern ist es endlich soweit: Wir wollen ein Revival zum 10-jährigen Bestehen mit Euch feiern und das Summer School- gefühl wieder aufleben lassen.

Teilnehmen kann wer über Vorkenntnisse in Akupunktur verfügt, wer an einer unserer Summerschools bereits teilgenommen hat oder Teil eines studentischen Arbeitskreises ist.

  • Wo steht Ihr? Viele werden Ärzte sein, Familie haben …
  • Die Summer School hat geprägt,
  • aber wer von Euch Teilnehmern akupunktiert noch?
  • Wer arbeitet wie und wo?

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch
  • Möglichkeit zum Auffrischen oder zum Wiedereinstieg
  • Raum für Reflexion, Inspiration und Entwicklung neuer Ideen und Konzepte

Termin: 25.-29. Juli 2018 im Schloss Tornow (Nähe Berlin)

Kosten: 350 Euro (ermäßigt 180 Euro) In der Teilnahmegebühr sind enthalten:

Kursgebühren, Kursmaterialien, Unterkunft und Verpflegung

Weitere Infos hier oder schreibt eine Mail an summerschool@daegfa.de

Bewerbungsschluss: 10. Juni 2018

Die Gründer der Summer School, sowie die Nachfolger der DÄGfA Tutorenschaft werden diese Veranstaltung für Euch und mit Euch gestalten.

Wir freuen uns auf inspirierende und bewegende Tage mit Euch!

Weitere Informationen zu „Akupunktur & Chinesische Medizin für Studenten“ hier.

Weitere Impressionen findet ihr auch in unserem neuen Kurzfilm – schaut es Euch an!

Anmeldung zur Summer School 2.0 hier.

Plakat Summer School 2.0.

 

 

Angelika Volmer, DÄGfA Dozentin, nach schwerer Erkrankung verstorben

In tiefer Trauer geben wir den Tod von Angelika Volmer bekannt. Die Ärztin und langjährige DÄGfA-Stammdozentin ist nach einer schweren Erkrankung am 13.4.2018 zu Hause verstorben.

Wir trauern um eine langjährige Wegbegleiterin, die mit großer Expertise, viel Herz und ausgeprägtem Gefühl Akupunktur und Qigong angewendet und in der DÄGfA gelehrt hat.

Angelika Volmer beschäftigte sich schon während des Studiums Ende der 70er Jahre intensiv mit Chinesischer Medizin und Akupunktur. Sie war seit 1994 Dozentin der DÄGfA und über mehr als 2 Jahrzehnte eine tragende Säule der Fortbildung. Angelika hat entscheidend bei der Revision der Akupunktur-Grundausbildung mitgearbeitet und die Ernährungstherapie und Qigong-Ausbildung lange Zeit geprägt. Die Japanische Akupunktur lernte sie bereits bei Heribert Schmidt, dem ehemaligen DÄGfA-Vorsitzenden und Pionier der Japanischen Akupunktur in Deutschland. Diese entsprach ihrer großen Fähigkeit der sensiblen Palpation und gezielten oberflächlichen Nadelung. Um dieser Methode Anerkennung und Verbreitung zu verschaffen, gründete Angelika Volmer mit Gleichgesinnten die Internationale Gesellschaft für Traditionelle Japanische Medizin (IGTJM) und übernahm die Funktion der 1. Vorsitzenden.

Ihre Qigong-Ausbildung absolvierte sie bereits Anfang der 90er Jahre bei Prof. Jiao Guorui in der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng. In einer Vielzahl unterschiedlicher TaiChi- und Qigong-Kursen, ergänzt durch Aikido-Lehrgänge, und durch Aufenthalte in Indien, China und Japan vertiefte Angelika Volmer ihre Kenntnisse in fernöstlichen Gesundheitstechniken. Damit war nicht nur eine Basis geschaffen als Qigong Lehrerin tätig zu sein, sondern Angelika Volmer integrierte Qigong in ihre ärztliche Praxis schon zu Zeiten, in denen es keinesfalls selbstverständlich war.
Ihr Wissen und ihre praktische Erfahrung gibt sie in dem Lehrbuch „Die Sieben Schätze des Inneren Qi“ weiter.

Ihre Beschäftigung mit der Ayurvedischen Medizin bei verschiedenen Aufenthalten in Indien und mit der Tibetischen Medizin bei Prof. Arya zeugte von ihrem großen Interesse an der Erfahrungsheilkunde und von der immerwährenden Suche nach Optimierung der Patientenbehandlungen. So nahm Angelika auch die Homöopathie nach Ausbildung bei Dr. Dorci und diverse Naturheilverfahren in ihr Behandlungsrepertoire auf.

Als ganzheitliche denkende Ärztin war es dann konsequent sich speziell mit der Psyche des Menschen zu beschäftigen, sodass eine Ausbildung in Gestalttherapie mit Familientherapie und lösungsorientierter Prozessarbeit folgte.

Angelika Volmer (Bildmitte) leitet eine Qigong Übung in Bad Nauheim 2014

Diese umfassende Kompetenz in Akupunktur, Qigong und weiteren komplementärmedizinischen Methoden gab sie nicht nur in unzähligen DÄGfA-Kursen weiter, sondern sie war regelmäßig eingeladene Referentin bei verschiedensten Institutionen und Kongressen. Angelika war insbesondere auf den großen naturheilkundlichen Kongressen des ZAEN in Freudenstadt und der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde in Baden-Baden über 2 Jahrzehnte eine äußerst beliebte Dozentin und hat auf diesen Kongressen immer wieder wichtige Akzente gesetzt.

Angelika Volmer war als Ärztin im Entwicklungsdienst in Indonesien und Thailand tätig. Als Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Akupunktur und Naturheilverfahren war sie kassenärztlich tätig in Leutkirch und Hamburg. Zuletzt praktizierte sie als Privatärztin in der Nähe Münchens. Ihre Patienten konnten sich glücklich schätzen von einer empathischen, mitfühlenden, engagierten und kompetenten Ärztin betreut zu werden.

Wir haben Angelika als einen sehr feinfühligen und differenzierten Menschen kennen und schätzen gelernt. Diese Eigenschaft öffnet auch immer den Raum für Verletzlichkeit und Ängste in einer schwierigen Welt. Diesen Herausforderungen hat sie sich mutig entgegengestellt. Davon können wir alle viel lernen.

Angelika war überzeugend mit leisen und sanften Tönen. Sie strahlte Freude, Ästhetik und Schönheit aus. Von ihrem bedingungslosen Einsatz für die Angelegenheiten, die ihr wichtig waren, haben viele Menschen profitiert: ihre Tochter, ihre Freunde, ihre Patienten, Ihre Kollegen und auch die DÄGfA.

Dafür sind wir dankbar.

Liebe Angelika,
Du bist ein Teil von uns, wir werden Dein Andenken in Ehre halten
und tragen Dich immerfort in unserem Herzen.

 Der Vorstand und die Dozenten, Tutoren und Mitarbeiter der DÄGfA

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Angelika, seitdem wir in Freudenstadt vor 30 Jahren die Prüfung des A-Diploms bestanden hatten, sind wir diesen gemeinsamen DÄGfA Weg zunächst als Tutoren, dann als Dozenten der DÄGfA gegangen – oft haben wir freundschaftlich an diese Jahre gedacht! Es war uns beiden immer viel wert, diesen gemeinsamen Erfahrungsschatz zu haben. Ich danke Dir für viele „lachende Erinnerungen“ geprägt von Lebensfreude, Bewegung und Erkenntnisgewinn. Wie sagte Ruth bei ihrem Abschied: „Wir wechseln nur die Räume…“
Liebe Angelika, es geht weiter!
Angelika Steveling

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Herzlichen Beileid. Ich habe von ihr viel gelernt.
Dr. Cigdem Kapitza

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Liebe Angelika, 
Dein Yang hat sich zu früh vom Yin getrennt. Das macht mich traurig.
Jedoch auch die Freude füllt mein Herz, wenn ich mich auf deine Ausstrahlung erinnere. Du hast mein Leben sehr erreicht. Vielen Dank für Alles Angelika.
Ich hoffe, du hast ein schönes Leben gelebt und im Frieden weggegangen bist. Verbleibe in der Ruhe.
Bis später
Marek Petrovič – ein von Deinen QiGong’ler 

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In großem Beileid für die Familie und Angehörigen von Frau Volmer.
Mit großem Respekt für eine besondere Dozentin und wunderbare Ärztin.

Caroline Strenkert

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Mit großer Bestürzung lese ich Ihre Mitteilung, dass die liebe Kollegin Volmer verstorben ist.
Ich durfte die chinesische Diätetik bei ihr lernen, Kurse, die sie zusammen mit dem Kollegen Siedentopp gegeben hat, in Kassel im Jahre 2001. Kurse, die ich in besonders lieber Erinnerung behalten habe, auch der Referentin wegen.
U. Bender, Gundelsheim

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Angelika habe ich in meiner Akupunktur Prüfung als faire und strenge Prüferin im Gedächtnis. Als Qi Gong Lehrerin war ies mir eine kollegiale und kompetente Lehrerin. Sie ist mir bei jeder Qi Gong Übung präsent und wird es immer bleiben. Der Herr schenke ihr die ewige Ruhe. Angelika wir vergessen Dich nicht!
Dr. Thomas Lepper, Philippsthal

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Ich habe Frau Volmer in meiner Akupunkturausbildung als Dozentin kennengelernt. Zwischen uns war ein natürlicher Zustand der Reibung: Sie hatte ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein für Qi Gong und ist bei mir damit auf starken Widerstand gestoßen. Vom Wesen her waren wir diametral. Ich war der Letzte von dem sie erwartet hätte ihr Buch zu kaufen. Ich habe es aber gekauft und ihre „Sieben Schätze des inneren Qi“ haben eine Bedeutung in meinem Leben erlangt. Irgendwie glaubt man nicht, dass jemand wie sie sterben kann… Ich danke ihr von Herzen für den richtigen Impuls zur richtigen Zeit und werde ihr Andenken in Ehren halten.
Dr. Michael Weier

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Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Vorstand der DÄGfA,
mit Bestürzung haben wir vom Tod unserer Kollegin Angelika Volmer erfahren. Angelika hat über viele Jahre bei unserem Lehrer Jiao Guorui mit großem Interesse und großem Eifer das Übungssystem Qigong Yangsheng erlernt. Sie hat 1992-1994 an einem zweijährigen Lehrgang bei Jiao Guorui teilgenommen. Gemeinsam mit ihr haben Dozentinnen und Dozenten der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng  seit 1996 in die ersten strukturierten Weiterbildungen in Akupunktur und Chinesischer Medizin (damals als „Vollausbildung“ bezeichnet) die morgendlichen Qigong-Übungen in die Ausbildungskurse integriert. Viele Kolleginnen sind dadurch mit den vielfältigen Bereichen des Qigong und den Möglichkeiten der Integration in den persönlichen, beruflichen und medizinischen Alltag in Berührung gekommen. Das bleibt in schöner Erinnerung, wir werden Angelika in unserem Herzen bewahren.
Für den Vorstand der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.
Dr. med. Elisabeth Friedrichs

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Sehr geehrter Herr Irnich,
im Namen der DAA möchte ich dem Team der DÄGfA meine aufrichtige Anteilnahme und den Angehörigen mein Beileid aussprechen. Leider konnte ich sie nicht persönlich kennenlernen. Sie hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass die Akupunktur in Deutschland heute solch einen Stellenwert hat. Auch wenn wir wissen, dass der Jahres- und Lebenskreis den Winter und Tod beinhalten, so bleibt doch der Schmerz und die Trauer des Abschieds.
Mit herzlicher Anteilnahme
Dr. med. Bernd Ramme
Präsident der Deutschen Akademie für Akupunktur e. V.

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Angelika Volmer
Danke für Deine Fallkonferenz-Bereicherung!

Uli

U. Aldag, FA Chirurgie Naturheilverfahren Homöopathie

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Liebe Angelika,
in meinem Herzen werde ich dich immer als meine „große Schwester“ behalten.

Cornelia Böttcher

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Einen solchen Menschen nicht mehr auf dieser Erde zu wissen, ist traurig. Viel zu früh  und nicht ganz mit dem Herzen zu verstehen. Die Wärme und die Fröhlichkeit fehlen, doch besteht die Dankbarkeit sie als Lehrerin zu wissen, die die Flamme anzündete, Qigong kennenlernen zu dürfen.

Liebe Angelika,
im Licht der Sonne aufgehen, dem ersten Schatz der sieben Schätze und ich hoffe es geht Dir gut dort oben im Himmel. Mittwochs um 20:00 in Duisburg erklingen Deine Worte und ein Teil wird weiter gelebt.
Gundula Heinrici

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Ich erinnere mich an eine heitere Fahrt mit Angelika zu einem Mittagessen im alten Bioladen in Bad Nauheim vor wenigen Jahren. Sie war da so quicklebendig und energiegeladen, kommt mir vor wie gestern.
Claudia B. Koletzky

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Liebe Angelika!
Viel zu früh bist Du von uns gegangen, das macht mich sehr traurig!
Du hast mein Leben verändert und sehr bereichert. Ich erinnere mich an sehr viele schöne gemeinsame Momente in den letzten Jahren und danke Dir für alles, was Du gegeben hast!
Meine Gedanken sind auch bei Deiner Tochter und ich wünsche ihr viel Kraft!
Ich sende Dir Licht und Liebe wo immer Du jetzt auch bist.
Sabine Fleischmann, eine von Deinen QiGong‘lern

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Angelika Volmer war eine ausgezeichnete Dozentin, warmherzig, verbindlich in ihrem Auftreten und für mich als ehemaliger Kursteilnehmer eine menschliche Bereicherung. Möge ihre Arbeit in der DÄGfA noch lange nachwirken und weiterhin Früchte tragen.
Dr.Theiss

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Lieber Dominik,
die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht.
Ich habe mit Angelika nicht sehr nahe zusammen gearbeitet, dennoch ihre Aufmerksame, immer positiv zugewandte und freundliche, ja optimistische Art sehr geschätzt.
Benno Brinkhaus, Professor für Naturheilkunde, Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Lieber Dominik, liebe Vorstände!
Ein sehr würdiger und sensibel formulierter Nachruf für Angelika – Danke allen Beteiligten. Ich fand heute zufällig ein altes Bild von der 5-Elem.-Aufführung beim 40-Jahr-DÄGfA-ICMART-Kongress 1991 in München: Angelika spielte die Lunge; neben ihr Helmut als Milz (an ihn sollten wir auch mit guten Wünschen denken!). Tonius feuerrot als Herz!
Angelikas Weggang ist für uns ‚Alt-Dozenten‘, die wir seit ca. 40 Jahren im Team verbunden sind, so als ob eine aus dem Nest gefallen ist. Man spürt erst bei einem so tragischen Geschehen wie jetzt mit Angelika, dass wir wie eine Familie sind. Möge auch die Jüngeren der gleiche Teamgeist verbinden.
Liebe Grüße ringsum
Euer Jochen Gleditsch

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Liebe Angelika, Du bist nicht gestorben sondern hast nur den Raum gewechselt.
Du lebst weiter in Ehren in unseren Herzen.
In tiefer Trauer
Oskar Mastalier

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Herzliche Anteilnahme!
Dr. med. Patricia Nischwitz

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Mein herzliches tiefes Mitleid an alle Kollegen und Familie.
H. Leongard

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Es besteht die Möglichkeit hier zu diesem Nachruf zu kondolieren.
Bitte schicken Sie in diesem Fall ihren Beitrag an vorstand@daegfa.de

 

Warum brauchen wir zwingend eine Zusatzweiterbildung Chinesische Medizin?

Zusatzweiterbildung (ZWB) Chinesische Medizin

Stellungsnahme der Akupunktur-Fachgesellschaften und des Berufsverbandes Deutscher Akupunkturärzte

April 2018

  • Zusatzweiterbildung (ZWB) Chinesische Medizin = Kompetenz in Chinesische Arzneitherapie (CAT),
    Qi Gong, Chinesische Ernährungstherapie/Ordnungstherapie, Tuina (Manuelle Techniken der TCM) und Akupunktur
  • Implementierung von TCM-Diagnosen im ICD-11: damit ist die ärztliche Codierung von TCM-Diagnosen weltweit anerkannt, Kompetenz zur Codierung muss flächendeckend gegeben sein
  • Etabliertes Medizinsystem: in vielen Ländern als eigenes Studium angeboten
  • Wirksamkeit vielfach nachgewiesen bzw. positive Hinweise bzw. im Nachweis begriffen: teilweise hochwertige wissenschaftliche Publikationen in internationalen Major Journals (JAMA, NEJM, u.a.); Qi Gong als Therapieempfehlung in nationalen und internationalen Leitlinien; 63 cochrane reviews „Chinese Herbal Medicine“
  • Seit 1951 haben mehrere 1000 Ärzte in diesem Verfahren LÄK-anerkannte Fortbildungen, teilweise mit Diplom verschiedener Fachgesellschaften, absolviert: Sicherung der expliziten medizinischen Anwendung (Schutz der Ärzte)
  • Patientensicherheit: Abgrenzung zu Heilpraktikern, die häufig diese Verfahren unkritisch anwenden und Abgrenzung zur Wellnessbewegung: es geht um die medizinische Anwendung (Schutz der Patienten)
  • Hohe Patientenakzeptanz
    40% aller Patienten wenden regulär CAM an und sind überzeugt davon, 34% verwenden gelegentlich CAM und sind diesen zugeneigt, 60% möchten eine Kombination aus: konventioneller Medizin und CAM (Jung, Allensbach, 2011)
  • Indikationsstellung im schulmedizinischen Kontext
  • In Ergänzung zur ZWB Akupunktur
    Ausbildung in allen TCM Verfahren erfordern sehr hohen Zeitaufwand
    (internationale Vorgaben 1000- 3000 Std.), nicht alle Ärzte sind invasiv tätig bzw. wollen dies     sein (chirurgisch vs. internistisch /allgemeinmedizinisch)

i.A. Priv.-Doz. Dr. med. D. Inrich
Verbindungsbüro der Akupunktur-Fachgesellschaften:

Deutsche Akademie für Akupunktur e.V. (DAA) ž Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) ž Deutsche Akupunkturgesellschaft (DAG) ž Akupunktur- und TCM-Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte e.V. (ATCÄ) ž Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Traditionelle Chinesische Medizin e.V. (DWGTCM) ž Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie e.V. (DGfAN) ž Forschungsgruppe Akupunktur und Chinesische Medizin e.V. (FACM) ž Internationale Gesellschaft für Chinesische Medizin (SMS) ž Berufsverbandes Deutscher Akupunktur-Ärzte

Neueste klinische Studie zeigt: Tai Chi bei Fibromyalgiesyndrom effektiver als Ausdauertraining

In einer gerade im Britischen Ärzteblatt (TheBMJ; 360: k851) veröffentlichten klinischen Studie konnte gezeigt werden, das Tai Chi als Therapie eindeutig effektiver bei Fibromyalgiesyndrom wirkt als das herkömmlich empfohlene aerobe Training.

Dieses Ergebnis bestätigt vorherige Studien und die langjährigen Erfahrungen der DÄGfA-Experten. Dabei ist anzunehmen, dass Tai Chi und Qi Gong gleichwertige Effekte besitzen. Neben Entspannung und allgemeiner Beruhigung des Nervensystems beobachten sie sehr gute Effekte auf Koordination, Spannkraft und Beweglichkeit. Entscheidend jedoch ist, und das zeigt besonders diese Studie, die regelmäßige und in den Alltag integrierte Anwendung – so wie dies auch seit Jahrhunderten in China praktiziert wird.

Prof. John Longhurst und seine Frau Cherril bei Flugzeugabsturz ums Leben gekommen

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom Tode von John Longhurst und seiner Frau Cherril erfahren. Er und seine Frau sind am frühen Morgen des 6. Februar mit ihrer Cessna vom Gillespie Airport, Kalifornien gestartet. Kurz nach dem Start ist die Cessna wohl aufgrund eines technischen Defektes abgestürzt.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Kindern des Paares, Dr. Chris Longhurst, Jenny Cretu und Dana Holve.

Prof. Longhurst war nominiert als Kongresspräsident des ICMART-iSAMS 2018, den die DÄGfA gemeinsam mit dem ICMART, der LMU München und iSAMS im September ausrichten wird.

Die Nachricht vom Ableben von John und seiner lieben Frau Cherril trifft uns schwer, dennoch werden wir diesen Kongress im Sinne von John durchführen.

John Longhurst war Kardiologe und spezialisiert auf Prävention und Behandlung kardio-vaskulärer Erkrankungen. Er war vor seiner Emeritierung Direktor des Departments für Innere Medizin, sowie Professor am Department für Physiologie, Biophysik und Pharmakologie an der University of California, Irvine. Von 2001 bis 2014 war er Direktor des Susan Samueli Centers für Integrative Medizin.

John war ein international anerkannter und hochdekorierter Experte auf dem Gebiet der Kardiologie mit dem Schwerpunkt der peripheren und autonomen Regulation des kardio-vaskulären Systems. Seit 1978 wurden seine Forschungsprojekte kontinuierlich durch das NIH gefördert. In diesem Kontext hat er die wesentlichen wissenschaftlichen Grundlagen für das Verständnis der Akupunktur in der Behandlung der Hypertonie gelegt. Er war ein begehrter Berater in vielen nationalen und internationalen Gremien, sein Lebenswerk umfasst über 190 Originalpublikationen und 63 Übersichtsartikel und Buchkapitel.

John war einer der ersten anerkannten Schulmediziner, der sich kontinuierlich für die Akupunktur und Integrative Medizin einsetzte.

Er war mit seiner liebenswerten Frau Cherril erst vor knapp einem Jahr auf der Jahrestagung der DÄGfA in Bad Nauheim zu Gast. Sein Hauptvortrag über die peripheren und zentralen Mechanismen der autonomen kardiovaskulären Regulation durch Akupunktur zeigte klar und deutlich das Potential der Akupunktur in der Kardiologie. Seine ruhige, besonnene und verbindliche Art, seine Offenheit für die Akupunktur und Integrative Medizin und seine außergewöhnliche Kompetenz haben uns alle beeindruckt.

Wir alle verlieren mit John einen großen Fürsprecher für die Akupunktur. Sein scharfer Verstand, seine Offenheit im Geiste und seine Integrität des Handelns waren vorbildlich.
Seine große Leidenschaft war seine Familie und das Erleben der Natur auf unzähligen Wanderungen und Exkursionen mit Cherril.

Wir werden John und Cherril ein ehrendes Andenken bewahren.
Mögen sie in Frieden ruhen.

Der Vorstand der DÄGfA