DÄGfA Programmheft 2019 – JETZT online!

Hervorgehoben

Wir freuen uns sehr Ihnen hiermit das neue Kurs- und Veranstaltungsprogramm 2019 vorzustellen.

Besondere Highlights in 2019:

TuiNa-Ausbildung mit Beginn im Herbst
• Qi Gong mit Liu Ya Fei und Anna Mietzner
• Nagano-Akupunktur mit Kôji Nagano und Gorô Hasegawa in Bad Nauheim
Japanische Woche Bad Nauheim
• Herbstakademie im Kloster Niederaltaich
• Anatomie für Akupunkteure mit Prof. Winfried Neuhuber, Universität Erlangen
• Vielfältige Spezialkurse u.a. mit Stefan Kirchhoff, Lüdi Kong, Arvi Päärmann,
Felix Joyonto Saha, Thomas Wernicke
• Dermatologie (M3 K5) mit Mazin Al-Khafaji
China-Hospitation, Nanjing University

Einfach hier klicken.

EINLADUNG zum Visionsworkshop „DÄGfA 2030“

Hervorgehoben

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Mitglieder der DÄGfA,

wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an einem Visionsworkshop ein bei dem wir mit Ihnen gemeinsam über die Aktivitäten und Zielrichtungen der DÄGfA diskutieren möchten.

Die Akupunktur und die Chinesische Medizin haben in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung im Gesundheitssystem erlebt. Ihre wissenschaftlichen Grundlagen, eine hohe Patientenakzeptanz, Sicherheit in der Anwendung und vorhandene Versorgungsstrukturen sorgen für eine feste Verankerung in vielen Bereichen des Gesundheitssystems.

Als praktizierende Akupunktur- und TCM-Ärzte müssen wir uns im täglichen Berufsleben mit vielfältigen Herausforderungen auseinandersetzen. Diese sind nicht immer erfreulich. Beispielhaft genannt seien die zunehmenden ökonomischen Zwänge zu Lasten einer menschlichen Medizin, Einschränkungen der Therapiefreiheit, Aktivitäten finanzgesteuerter Lobbygruppen und die immer noch nicht endenden Angriffe gegen die Komplementärmedizin. Die Kunst der ärztlichen Tätigkeit wird zunehmend eingeschränkt, es herrschen einseitige Forschungsparadigmen, die nicht ausreichend Raum geben für die Erforschung der uns zu eigen gewordenen individualisierten, komplexen Behandlung. Wir stehen zum Fortschritt der westlichen Medizin, aber oft wird der Patient nicht mitgenommen. Akupunktur, TCM und viele komplementäre Verfahren bieten hier eine wertvolle Ergänzung hin zu einer integrativen Medizin.

In unserem Leitbild (siehe Anhang) haben wir den Weg einer patientenorientierten Medizin beschrieben. Wir können, gerade bei den vielen funktionellen Störungen mit denen der Arzt täglich konfrontiert wird, optimal die Selbstheilungskräfte aktivieren. Die wissenschaftlichen Grundlagen dafür sind gelegt.

Wir, die über 8.000 Ärztinnen und Ärzte in der DÄGfA, sind eine starke Gemeinschaft. Wir sind der größte Vertreter der ärztlichen Akupunktur und TCM in Deutschland und darüber hinaus ein tragendes Element nationaler und internationaler Verbände. Wir sind sehr aktiv und in vielen Bereichen erfolgreich und gut aufgestellt. Wir sind ein gesunder Verein.

Dennoch ist es unabdingbar gerade in den Zeiten der Prosperität nach vorne zu denken. Es gilt Kräfte zu bündeln und Strategien zu entwickeln, um als Vertreter einer wichtigen Medizinrichtung noch hörbarer und schlagkräftiger zu werden. Dazu brauchen wir Ihre Ideen, Ihre Impulse, Netzwerke und gerne auch Ihre Mitarbeit und Unterstützung nach individuellen Möglichkeiten.

Deshalb möchten wir Sie, alle Mitglieder der DÄGfA und auch Nahestehende der Gesellschaft, zu einem gemeinsamen Diskussions- und Arbeitstag einladen, um die Schwerpunkte und Ziele unserer Arbeit für die nächsten Jahre unter dem Stichwort „DÄGfA 2030“ zu definieren. Denn wir möchten Ihre Interessen optimal vertreten.

Wir bieten drei gleichartige Workshops in Berlin, Frankfurt a.M. und München an, um möglichst vielen Mitgliedern die Teilnahme zu ermöglichen. Suchen Sie sich den für Sie am besten geeigneten Termin aus.

Alle Workshops befinden sich in unmittelbarer Nähe zum jeweiligen Hauptbahnhof oder sind sehr gut und schnell mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Termine des Visionsworkshop „DÄGfA 2030“:

  • Samstag, 19.1.2019, 10:30 – 17:00 Uhr in Berlin, Sankt Gertrauden-Krankenhaus
    ODER
  • Samstag, 9.2.2019, 10:30 – 17:00 Uhr in München, Poliklinik München, Innenstadt
    ODER
  • Freitag, 22.2.2019, 14:00 – 18:00 Uhr in Frankfurt a.M., Station Lounge am Hauptbahnhof

Alle Informationen als Download finden Sie hier: Einladung und Anmeldeformular zum Visionsworkshop „DÄGfA 2030“

Themen, die wir mit Ihnen gemeinsam entwickeln möchten, sind:

1. Honorierung der Akupunktur und TCM
Im gemeinsamen Entwurf und von der Bundesärztekammer und dem PKV-Spitzenverband konsentierten Entwurf für eine Novellierung der ärztlichen GOÄ konnten wir 16 Leistungsziffern für eine differenzierte Abrechnung der Akupunktur- und TCM-Leistungen unterbringen. Aufgrund der politischen Bedingungen ist nun aber nicht in Kürze mit einer Umsetzung zu rechnen. Die GOÄ-Weiterentwicklung steht. Wie können wir den politischen Druck erhöhen? Gehen wir Verhandlungen mit den Privatkassen an? Brauchen wir Gutachten und Argumentationshilfen? Wie steht es mit der GKV-Akupunktur? Sollen wir Initiativen ergreifen?

2. Nicht-ärztliche Akupunktur
Wie stehen wir zu Heilpraktikern und anderen nicht-ärztlichen Gruppen die ebenfalls Akupunktur anbieten? Wie steht es mit der Sicherheit des Patienten? Ist die Indikationshoheit ein wichtiges politisches Ziel?

3. Standards und Qualitätsmanagement
Lohnt es, sich für Standards und Qualitätsmanagement in Akupunktur und TCM einzusetzen? Wie können wir Bürokratisierung vermeiden?

4. Angriffe gegen Akupunktur, TCM und Komplementärmedizin
Einzelne Gruppen in der Gesellschaft attackieren unsere Medizin in der Öffentlichkeit und kämpfen mit verzerrten und falschen Aussagen um die Definitionshoheit einer „sogenannten“ wissenschaftlichen Medizin. Brauchen wir Strategien oder ist die Nicht-Beachtung die beste Methode?

5. Verbündete und Kooperationen
Die DÄGfA unterstützt verschiedene nationale und internationale Interessenvertretungen und Verbände. Gilt es zu selektieren oder die Kooperationen noch auszuweiten? Sollen wir Schwerpunkte setzen?

6. Universitäre Akupunktur
Die DÄGIA hat gute Verbindungen und Kooperationen mit wichtigen Universitäten in Deutschland und im Ausland. Sind diese noch zu vertiefen? Lernen die Medizinstudenten ausreichend die Akupunktur und TCM kennen? Brauchen wir mehr Lehrbeauftragte und brauchen diese mehr Unterstützung?

7. Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Zeitung für Akupunktur, Initiativen und Projekte
Wir haben die Voraussetzungen für eine gute Presse- und Öffentlichkeitsarbeit geschaffen und haben eine hervorragende Vereinszeitschrift. Dennoch gibt es Raum für einzelne Initiativen und gezielte Projekte. Wo sollen wir Schwerpunkte setzen?

8. Wissenschaft
Die Förderung der Wissenschaft ist ein primäres Satzungsziel der DÄGfA. Welche wissenschaftlichen Aktivitäten erwarten Sie?

9. Welche Themen sind Ihnen darüber hinaus wichtig?

Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung Ihre Wünsche mit.

Wir freuen uns auf Sie, auf Ihre Ideen und inspirierende Gespräche!

PD Dr. Dominik Irnich
1. Vorsitzender im Auftrag des Vorstandes

Bericht: Symposium „Akupunktur und Psychiatrie“ am 17.11.2018

„Traumata mit Akupunktur behandeln“ stand im Fokus des diesjährigen 4. Symposiums Akupunktur und Psychiatrie vom 17.11.2018 in München. Schon das 3. Mal fand das Symposium in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums der Universität München (LMU, Direktor: Professor Dr. Peter Falkai) statt und wurde maßgeblich von Dr. Richard Musil, Oberarzt der Spezialstation für Borderline-Störungen an der LMU München und Leiter der Fachkommission Akupunktur und Psychiatrie der DÄGfA, organisiert.

Über 60 Teilnehmer fanden sich im Alzheimer-Saal der Psychiatrischen Klinik ein und verfolgten gespannt die vielseitigen Vorträge.

 

Dr. med. Richard Musil eröffnete das Symposium und führte in seinem Vortrag zum Einen inhaltlich in das Thema Trauma ein, verdeutlichte die Wichtigkeit und Aktualität des Themenschwerpunktes und setzte andererseits wissenschaftliche Akzente. Zwar gibt es bereits einige vielversprechende Studien, letztlich fehlt es aber an großen Studien von guter Qualität als Voraussetzung, um Akupunktur flächendeckend in dieser Indikation in der Psychiatrie etablieren zu können.

Dr. med. Jürgen Schottdorf, Allgemeinmediziner in eigener Praxis in Friedberg, stellte die von ihm entwickelte Methode zur Behandlung von Traumata und Kränkungen mit palpations-basierter Akupunktur vor. Anschaulich skizzierte er die Rahmenbedingungen, die verschiedenen Behandlungsschritte und stellte erste Daten zur Effektivität der Methode vor. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass im Rahmen der Akupunkturbehandlung eine Konfrontation mit dem Trauma erfolgt, was gemäß aktuellem Stand der Psychotherapieforschung der entscheidende Aspekt einer Trauma-zentrierten Psychotherapie darstellt.

Im Folgenden referierte Dr. med. Adriane Röbe, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Allgemeinmedizin und Vorstandsmitglied der NADA-Schweiz, tätig in psychotherapeutischer Praxis in Augsburg, über ihre Erfahrungen mit Akupunktur bei Patienten mit Borderline-Störung und Traumatisierung. In zahlreichen Fallbeispielen zeigte sie die positive Wirkung, aber auch mögliche Fallstricke in der Behandlung mit NADA- und Körperakupunktur bei dieser Patientengruppe auf und ging dabei insbesondere auf die Besonderheiten von Setting und Beziehungsgestaltung ein.

Dipl.-Psych. Kati Eisfeldt-Räder berichtete eindrücklich von den Erfahrungen aus der Traumaambulanz der Universitätsklinik Carl-Gustav-Carus in Dresden, wo sie als psychologische Psychotherapeutin tätig ist und die NADA-Ohrakupunktur sowohl im Gruppen-Setting, aber auch in der Einzelpsychotherapie (z.B. als Unterstützung während oder nach der Therapie) in der klinischen Routine der Therapie mit komplexen Traumafolgestörungen angewandt wird. Spannend war insbesondere ihr psychologisch-psychotherapeutischer Blickwinkel auf die Akupunktur als hilfreiches zusätzliches Therapiewerkzeug und Bereicherung für die etablierten psychotherapeutischen Verfahren.

Dr. med. Elisabeth Friedrichs, Fachärztin für Allgemeinmedizin, sowie Dozentin und Vorstandsmitglied der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng, berichtete sehr lebendig von ihren Erfahrungen bei der Etablierung einer NADA-Gruppe für traumatisierte Flüchtlinge. Beherzt war 2015 in Augsburg von einigen Ärzten der Arbeitskreis «Flucht und Trauma» ins Leben gerufen worden, welcher durch die Referentin moderiert wird. Neben vielen bewegenden Erfahrungen, galt und gilt es jedoch auch diverse politische und kulturelle Hürden zu überwinden, wobei die NADA-Akupunktur insgesamt sehr gut angenommen und als hilfreich erlebt wurde.

Dr. med. Nicolas Behrens, niedergelassener Facharzt für Physikalische Medizin mit Schwerpunkt Schmerztherapie/Psychosomatik/Akupunktur und Dozent der DÄGfA spannte in seinem Vortrag über körpertherapeutische Interventionen zur Traumatherapie den Bogen zwischen psychischen und körperlichen Symptomen bei Patienten mit Traumatisierung. Untermauert mit einer Vielzahl an Beispielen stellte er sein therapeutisches Vorgehen basierend auf der Methode Psychotonik Glaser® vor.

Dr. rer. nat. Larissa Wolkenstein, psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin (VT) und akademische Oberrätin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der LMU München und stellvertretende Leiterin der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz (Traumaambulanz) schloss mit ihrem State-of-the-Art Vortrag über die Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) den ersten Teil des Symposiums ab. Dabei ging sie insbesondere auf die aktuelle Evidenz in der Psychotherapieforschung ein und skizzierte das Vorgehen der einzelnen Methoden.

 

Nach den Impulsvorträgen, welche jeweils von lebhaften Diskussionen begleitet wurden, bestand am Nachmittag die Möglichkeit die Inhalte der Referate in Form von Workshops zu vertiefen. In den vier verschiedenen Workshops, welche jeweils in einer zweiten Runde wiederholt wurden, standen praktische Erfahrungen und intensiver Austausch im Vordergrund. So konnten die Teilnehmer in den Workshops von Dr. med. Jürgen Schottdorf und Dr. med. Nicolas Behrens jeweils direkte Erfahrungenen mit den vorgestellten Methoden sammeln und diese selbst ausprobieren. Im Workshop von Dr. med. Adriane Röbe wurde insbesondere auf die Beziehungsgestaltung im Rahmen der Akupunktur in der Arbeit mit Borderlinepatienten Bezug genommen, während im Workshop von Dipl.-Psych. Kati Eisfeldt-Räder NADA direkt erfahrbar war und auf die Besonderheiten des NADA-Settings im Rahmen der Psychotherapie eingegangen wurde.

 

Am Folgetag bot sich die Möglichkeit im Kurs M3 K09 der Meisterausbildung „Akupunktur in Psychiatrie und Psychosomatik“ tiefer in die unterschiedlichen Teilbereiche der Psychiatrie und deren Behandlung in der traditionell chinesischen Medizin unter Bezugnahme auf die jeweiligen schulmedizinischen Aspekte einzutauchen, oder aber sich im Spezialkurs von Dr. med. Jürgen Schottdorf «Psychische Traumata, Kränkungen und chronischer Schmerz – ein neues Therapiekonzept mit Japanischer Akupunktur» intensiver mit der am Vortag vorgestellten Methode auseinanderzusetzen und diese in vielen praktischen Übungen zu erlernen.

 

Das nächste Symposium Akupunktur und Psychiatrie wird im November 2020 stattfinden.

Der nächste M3 K09 Psychiatrie/Psychosomatik inkl. FK findet vom 12.10.2019 – 13.10.2019 in München statt. Hier buchen.

 

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

Bericht: Studententag DÄGfA in Berlin am 11.11.2018

Erstmals fand ein Studententag für Fortgeschrittene im Symposium-Format statt mit direktem Einstieg in Themen wie: Arzt-Patienten-Verhältnis, Triggerpunktakupunktur, TuiNa und Qigong.

Bislang wurden bei den Studententagen die Grundlagen der TCM und Praktiken wie Schröpfen, Moxa und Akupunktur den Studierenden nahegelegt- so wie auch wieder beim nächsten Studententag in Düsseldorf am 02.11.2019.

Als prominenten Dozenten konnten wir diesmal einenDr. Klaus-Dieter Platsch gewinnen. Er konnte mit seinen Erfahrungen mit Umgang von Patienten sowohl die Tutoren als auch die Teilnehmer mitreißen.

Neben Qi Gong Übungen und Vorträgen zur TCM und Triggerpunktakupunktur konnten wir Tutoren erstmals spezielle Themen, wie YNSA, TuiNa und Triggerpunktakupunktur anbieten.

Rundum war das Pilotprojekt „Studenten-Symposium“ ein gelungener Erfolg mit Studierenden aus 5 medizinischen Fakultäten in Deutschland.

SYMPOSIUM „Akupunktur und Integrative Medizin in der Pädiatrie“ am 06./07.04.2019 in Essen

Termin: 06.04.-07.04.2019, 9.00 – 18.00 Uhr

Ort: Essen, Lehr und Lernzentrum Universität Duisburg-Essen

Kosten pro Tag: Symposium 100 Euro; 80 Euro DÄGfA-Mitglieder und Mitarbeiter der Universität Duisburg-Essen; 35 Euro Student/innen

 

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universität Duisburg-Essen

Die Tagung am Lehr und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg Essen ist als gemeinsam gestaltete Veranstaltung der Professur für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Universität Duisburg-Essen und der DÄGfA (Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur) konzipiert. Hochkarätige universitäre Wissenschaftler sowie niedergelassene Pädiater werden zu klassischen Krankheitsbildern ihre praktischen Erfahrungen und die aktuelle wissenschaftliche Evidenz darstellen. Aus verschiedenen Perspektiven wollen wir beleuchten, welche Möglichkeiten sich aus dem Bereich der konventionellen Medizin und der Integrativen Medizin mit besonderem Fokus auf die Akupunktur und Chinesische Medizin bei der Behandlung von Kindern ergeben.

Programm: Samstag: 06.04.2019

Sonntag, 07.04.2019

Buchung Symposium Pädiatrie – Tag 1 am 06.04.2019

Buchung Symposium Pädiatrie – Tag 2  am 07.04.2019

Ausblick Spezialkurs: „Meridianentwicklung als Grundlage zum Verständnis und zur Behandlung von Babys und Kindern“ mit Thomas Wernicke / Karin Kalbantner-Wernicke am 30.10.2019 in Baden Baden – Buchung hier

 

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

SYMPOSIUM Qi Gong am 04.05.2019 in Berlin

Termin: Samstag, 04.05.2019, 9.00 – 18.00 Uhr

Ort: Sankt Gertrauden-Krankenhaus, Berlin

Kosten: Symposium 100 Euro; 80 Euro DÄGfA-Mitglieder; 35 Euro Student/innen

Gebühr Spezialkurs 210 Euro; 160 Euro DÄGfA-Mitglieder

 

Qi Gong als Entspannungs- und Präventionsmethode erfreut sich auch im Westen zunehmender Beliebtheit. Bekannt sind positive Wirkungen auf Atmung und andere vegetative Funktionen sowie auf Beschwerden des Bewegungsapparats. Die Anwendung von Qi Gong als gezielte Therapiemethode – als eine der fünf Säulen der Chinesischen Medizin – ist im europäischen Raum jedoch wenig verbreitet.

In unserem Symposium erfahren das Neueste zur Studienlage des therapeutischen Qi Gong und lernen interessante Aspekte zum Thema aus psychologischer und sinologischer Sicht kennen. Am Beispiel von Brusterkrankungen oder positiv formuliert von Brustgesundheit wird Ihnen das konkrete Vorgehen zur Prävention oder Therapie mithilfe von Qi Gong Übungen vorgestellt.

Besonders freuen wir uns, Ihnen Informationen aus erster Hand präsentieren zu können. Frau Prof. Liu wird das Nei Yang Gong – Innen Nährendes Qi Gong vorstellen, ein System mit unterschiedlichen Übungsformen, die seit vielen Jahren erfolgreich in ihrer Klinik in Beidaihe eingesetzt werden.

Und ein Symposium zum Qi Gong wäre nicht denkbar ohne praktisches Üben, wir freuen uns sehr, Sie bei den verschiedenen Workshops begrüßen zu können.

Buchung Symposium Qi Gong am 04.05.2019

Vor und nach dem Symposium freuen wir uns über 2 Spezialkurse mit Frau Prof. Liu, die extra aus China anreist und Ihre Erfahrungen aus 1. Hand mit uns teilt.

Kursbuchung und weitere Informationen zum Spezialkurs „Nü Zi Qi Gong – Qi Gong für Frauen“ am 03.05.2019

Kursbuchung und weitere Informationen zum Spezialkurs „Nei Yang Gong: „Wandle Muskeln und Sehnen und bewege das Qi“ am 05.05.2019

 

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

Bericht: Symposium „Integrative Medizin und Akupunktur in der Gynäkologie“

Am Samstag 10.11.2018 fand in den Räumen der Charité das 1. gemeinsame Symposium der Klinik für Gynäkologie – Zentrum für onkologische Chirurgie und der Hochschulambulanz für Naturheilkunde des Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. statt.

Wir freuen uns, dass wir Referenten mit unterschiedlicher Expertise im Bereich gynäkologischer Erkrankungen mit sowohl klinischen, sowie wissenschaftlichen Schwerpunkten für Vorträge und Praxis-Workshops gewinnen konnten. Dadurch konnten wir das diesjährige Programm mit praxisrelevanten, evidenzbasierten Inhalten sehr vielseitig und interdisziplinär gestalten.

Hochkarätige universitäre Wissenschaftler in den Bereichen Gynäkologie, Naturheilkunde und Integrative Medizin, sowie niedergelassene Gynäkologen stellten zu klassischen Krankheitsbildern in der Gynäkologie ihre praktischen Erfahrungen und die aktuelle wissenschaftliche Evidenz dar.

Aus verschiedenen Perspektiven konnten wir beleuchten, welche Möglichkeiten sich aus dem Bereich der konventionellen Medizin und der Integrativen Medizin mit besonderem Fokus auf die Akupunktur und Chinesische Medizin bei der Behandlung von Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen ergeben.

In praxisnahen Workshops wurden darüber hinaus Vortragsthemen vertieft und die praktische Anwendung von Akupunktur und weiteren komplementären Verfahren dargestellt und in kleineren Workshop-Gruppen intensiv diskutiert.

Prof. Dr. med. Benno Brinkhaus, Professor für Naturheilkunde, Leiter der Charité Hochschulambulanz für Naturheilkunde Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charite-Universitätsmedizin Berlin. eröffnete das Symposium gemeinsam mit PD Dr. D. Irnich,1. Vorsitzender der DÄGfA, Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz, Klinik für Anaesthesiologie am Klinikum der Universität München (LMU), Campus Innenstadt.

Prof. Dr. med. Jalid Sehouli ist Direktor der Klinik für Gynäkologie Charité Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin sowie Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums der Charité in Berlin Prof. Dr. Jalid Sehouli, Berlin und führte in seinem Vortrag „Integrative Onkologie in der Gynäkologie zum Einen inhaltlich in das Thema ein, verdeutlichte die Wichtigkeit und Aktualität des Themenschwerpunktes und setzte andererseits wissenschaftliche Akzente.

Professor Elisabet Stener-Victorin, PhD, auf dem Gebiet der Akupunktur eine der führenden Gynäkologie-Forscherinnen, ist am Institut für Physiologie und Pharmakologie am Karolinska Institutet, Stockholm, Schweden tätig. Leiterin der Forschungsgruppe Reproduktive Medizin, Endokrinologie und Stoffwechselstörungen. In Ihren Vortrag „Can acupuncture be used to relieve PCOS (polycystic ovary syndrome) related symptoms?“ fasste sie ihre klinischen und experimentellen Studien zusammen. Mit einer Prävalenz von rund zehn Prozent ist PCOS eine der häufigsten Stoffwechselstörungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Ausgelöst wird es durch unterschiedliche pathogenetische Mechanismen. PCOS ist die Hauptursache für erhöhte Androgenspiegel (Hyperandrogenismus), Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit.

Im Folgenden referierte Dr. med. Johanna Stör, Fachärztin für Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Stamm-Dozentin der DÄGfA  über ihre „Erfahrungen mit Akupunktur bei Patientinnen mit Dysmenorrhoe und Prämenstruellem Syndrom“.

Dr. med. Miriam Ortiz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialmedizin – Charité referierte über „Möglichkeiten der Integrativen Medizin bei Wechseljahresbeschwerden“.

Praxisnah mit viel TCM-Bezügen steltte Dr. med. Kirsten Kuhlmann, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin das Thema „Myome und Endometriose – Therapie mit Chinesischer Arzneimitteltherapie und Akupunktur“ dar.

Den Abschlussvortrag hielt Dr. med. Stefan Englert, Facharzt für Allgemeinmedizin, Schwerpunkt-Praxis für chinesische Medizin in Ravensburg. Begründer des Ausbildungsinstitut TCM-Advance, der DWG TCM e.V. und der Arbeitsgruppe TCM in der Reproduktionsmedizin mit einem spannenden Referat zum Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“.

Nach den Impulsvorträgen, welche jeweils von lebhaften Diskussionen begleitet wurden, bestand am Nachmittag die Möglichkeit die Inhalte der Referate in Form von Workshops zu vertiefen. In den vier verschiedenen Workshops, welche jeweils in einer zweiten Runde wiederholt wurden, standen praktische Erfahrungen und intensiver Austausch im Vordergrund. Themen waren:

  • Akupunktur in der Geburtshilfe, Dr. Johanna Stör
  • Fallkonferenz, Dr. Julia Vieregg, Dr. Miriam Ortiz
  • Acupuncture to relieve PCOS related symptoms, Prof. Elisabet Stener-Victorin
  • Unerfüllter Kinderwunsch, Dr. Stefan Englert

Wir danken allen Beteiligten für diese gelungene Veranstaltung!

Kurzfilm: Zusatzbezeichnung Akupunktur bei der DÄGfA – Alles was Sie dazu wissen müssen

Sie interessieren sich für die Grundausbildung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Akupunktur und haben noch einige Fragen? Dann schauen Sie einfach mal in unser Kurzfim zu dem Thema – hier erklären wir einfach und anschlaulich alles, was Sie zu der Ausbildung wissen müssen.

Viel Freude dabei!

Bei allen weiteren Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de.

 

 

53. Medizinische Woche in Baden-Baden

Vom 30. Oktober bis 03. November 2019 wird die DÄGfA wieder mit zahlreichen Kursen auf der Medizinischen Woche vertreten sein.

Kursort: Kongresshaus und Kurhaus Baden-Baden

 

 

 

Neben den klassichen Grund- und Praxiskursen zur Zusatzbezeichnung Akupunktur und Meisterkursen werden einige spannende Spezialkurse angeboten:

 

Gesamtübersicht aller Kurse:

Wir freuen uns auf Sie!

Hier können Sie sich zu den Kursen anmelden.

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

 

TuiNa Ausbildung bei der DÄGfA – Beginn Januar 2019

Die Ausbildung ist für Ärzte und Physiotherapeuten konzipiert und bietet den Teilnehmern eine praxisorientierte Weiterbildung. Sie verfolgt das Ziel der Integration chinesischer Manualtherapie in die medizinische Versorgungsrealität unseres alltäglichen Praxisablaufs.

Der Kurs ist so konzipiert, dass Sie neben der Theorie die Möglichkeiten der praktischen Anwendung kennenlernen und erlernen. Es wird großer Wert auf das intensive praktische Üben gelegt.

 

Die TuiNa-Ausbildung umfasst 110 UE.

Sie beinhaltet den M6-Basiskurs Qi Gong/TuiNa mit 20 UE und die M7-Leistungskurse (3 x 30 UE). Sie erhalten das Diplom „Ausbildung TuiNa DÄGfA“.

M6- und M7-Kurstage sind Bestandteil der Ausbildung zum „Meister der Ost-Asiatischen Medizin DÄGfA“.

 

M6 Basiskurs

Die Kenntnis der engen Beziehung zwischen Qi Gong und TuiNa und die übende Schulung der eigenen Körperwahrnehmung sind integraler Bestandteil chinesischer Orthopädie (Qi Gong Basiskurs mit 10 UE). Im TuiNa-Basiskurs (10 UE) werden Sie die theoretischen Grundlagen und Indikationen dieser Traditionellen
Chinesischen Manuellen Medizin (tui = schieben, na = greifen) kennenlernen und die Grundtechniken praktisch einüben.

M7 TuiNa

Aufbauend auf dem Basiskurs werden wir TuiNa in weiteren drei Themenblöcken á 30 Unterrichtseinheiten theoretisch und praktisch umfassend erarbeiten. M7-Leistungskurse sind auf 3 Blöcke konzentriert. Beginn ist jeweils Freitag 13:00 Uhr, Ende Sonntag
18:00 Uhr.
Die Veranstaltungsorte sind für praktische Übungen in kleinen Gruppen geeignet. Sie sind mit einer ausreichenden Anzahl von Behandlungsliegen ausgestattet und für die Schulung der manuellen Fertigkeiten besonders geeignet. Die drei Themenschwerpunkte
verteilen sich auf drei Wochenenden innerhalb eines Jahres. Es wird empfohlen mit Leistungskurs 1 oder 2 zu beginnen.

Weitere Informationen zur gesamten Kursreihe sowie alle Termine der M6 und M7 TuiNa Kurse finden Sie hier.

Dozenten:
Dr. Jürgen Bachmann, Lianzhong Li

 

 

 

 

 

 

Bei Interesse bitte im Fortbildungszentrum der DÄGfA melden für weitere Details. Wir beraten Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de