DÄGfA-Online-Seminare in 2022

Dienstag, 20.09.2022 18:15 – 19:45
Die Bedeutung der ersten und zweiten Lebenshälfte
Referentin: Sabine Schierl
Anmeldung

Weitere Termine folgen …

Die DÄGfA-Online-Seminare sind ein kostenfreies Angebot für DÄGfA-Mitglieder.

 

 

 

 

 

Verbändegespräch zum Sachstand der GOÄneu am 13.07.2022 

BÄK macht Druck für die Umsetzung der GOÄneu

Bericht aus dem Verbändegespräch mit BÄK-Präsident Reinhardt vom 13.07.2022

Die Bundesärztekammer, Dezernat Gebührenordnung und Gesundheits-finanzierung hatte für Mittwoch, den 13.07.2022, von 16.00 bis 18.00 Uhr die ärztlichen Verbände zum Sachstand der GOÄneu eingeladen.

Zur Erinnerung: Seit mehr als 2 Jahren liegt eine neue Version der ärztlichen Gebühren-ordnung (GOÄneu) vor, welche zwischen von der BÄK, den Verbänden, dem Verband der privaten Krankenversicherer und der Beihilfe konsentiert wurde, jedoch nicht von der Politik umgesetzt wird.

BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt berichtete ausführlich über den Sachstand, der hier wesentlich zusammengefasst werden soll. Der 126. Deutsche Ärztetag (DÄT), der Ende Mai in Bremen stattfand, hat den Verordnungsgeber aufgefordert die GOÄneu bis zum 31.12.2022 umzusetzen. So wurde die GOÄneu dem Bundesgesundheitsminister Lauterbach übergeben mit der Aufforderung schnell zu handeln. Sollte dies nicht geschehen, soll die BÄK prüfen inwieweit eine rechtskonforme Anwendung besonderer Honorarvereinbarungen mit höheren Steigerungsfaktoren als dem 2.3 fachen Satz möglich sei. Diese sogenannte Abdingung soll insbesondere für zuwendungsintensive Leistungen gelten.

Reinhardt lehnte jedoch die ausschließliche Erhöhung des Steigerungsfaktors ab. Dadurch würde das Anliegen der Ärzteschaft in den Augen der Öffentlichkeit zu sehr auf den Honoraraspekt und zu wenig auf den genauso wichtigen, aber besser vermittelbaren Struktureffekt reduziert. Ein ausschließliches Anheben des Punktwertes würde die Strukturprobleme eher noch verschärfen. Abgeraten wird auch davon an der alten GOÄ „noch herum zu schrauben“….

Reinhardt betont, dass die Umsetzung der GOÄneu aus den folgenden Gründen dringend erforderlich ist:

  • Verbraucherschutz und Behandlungssicherheit
  • Rechtssicherheit, denn die aktuelle GOÄ beschäftigt dauerhaft Gerichte
  • Notwendigkeit der Integration der Gesprächs- und Zuwendungsintensiven Interventionen in die medizinische Behandlung und Überwinden der Überbewertung der technischen Leistungen

Die Begründung, dass es auch um die Gehälter der Ärzte geht, sei zwar richtig, sollte aber nicht herausgestellt werden, denn den Ärzten gehe es angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Probleme ja nicht schlecht.

Ebenso betonte Reinhardt gegenüber dem Gesundheitsminister, dass selbst, wenn es zur Planung und Umsetzung einer Bürgerversicherung kommen würde, diese Umsetzung mehrere Legislaturperioden benötigen würde. So lange zu warten sei nicht gerechtfertigt.  Außerdem würden die inhaltlichen und kalkulatorischen Grundlagen der GOÄneu ja auch in die potentielle Neuorganisation des Krankenversicherungswesens eingehen müssen. Mit der GOÄneu sei ja schon entscheidendes Grundwissen erarbeitet.

Herr Reinhardt hat den Gesundheitsminister in die Pflicht genommen und wird in Kürze die versprochene Antwort einforden.

Zusätzlich wird es in Kürze eine kleine Anfrage im Deutschen Bundestag geben und der Gesundheitsausschuss soll von der BÄK zum Thema GOÄneu eingeladen werden.

Reinhardt bezeichnet seine Arbeit als feinsinniges Fingerhakeln, ein „auf die Pauke hauen“ sei nicht zielführend. Vielmehr müssen der Deutsche Bundestag und der Bundesrat überzeugt werden.

Zusätzlich soll ein Testbetrieb der GOÄneu über die PKV parallel zur aktuellen Abrechnung nach GOÄalt anlaufen. Diesbezüglich steht Reinhardt mit dem Verband der PKV in Kontakt, denn die Prüfung soll ein gemeinsames Projekt werden um die verschiedenen Auswirkungen einer Abrechnung nach GOÄneu besser einschätzen zu können und um Ängste zu nehmen, es könnte zu einer Preisexplosion kommen.

Eine weitere Möglichkeit sei die „kalte Implementierung“, d.h. dass die Honorierung nach GOÄneu als individuelle Honorarvereinbarung direkt mit dem Patienten flächendeckend angewendet würde. Da müssten dann aber alle Ärzte mitmachen und die BÄK bzw. der DÄT müsste diese Empfehlung auch unterstützen.

Zusammengefasst ergab sich das Bild eines sehr aktiven, mit allen Details vertrauten BÄK-Präsidenten, der eine klare Strategie verfolgt. Der Druck auf die beteiligten Institutionen die GOÄneu umzusetzen steigt. Der Ausgang bleibt dennoch ungewiss.

15.07.2022
Dominik Irnich und Wolfram Stör, DÄGfA

Die DÄGfA trauert um Oskar Mastalier

Die DÄGfA trauert um Oskar Mastalier (22.8.1924 – 10.07.2022)

Ein Nachruf

Am Sonntag, den 10.7.22 ist Dr. med. dent. Oskar Mastalier friedlich eingeschlafen. Er wäre am 22. August 98 Jahre alt geworden. Nach dem Tode seiner liebsten Ehefrau Helga im Juni letzten Jahres, mit der über 70 Jahre verheiratet war, hat er sich nicht mehr erholt. Oskar Mastalier war ein ganz Großer der Akupunktur. Er war der einzige
DÄGfA-Dozent, der den DÄGfA Gründungsvater Gerhard Bachmann noch persönlich kannte. Oskar war eine tragende Säule der DÄGfA über viele Jahrzehnte. Er hat uns dabei nicht nur die Akupunktur gelehrt, sondern er hat uns und viele andere Menschen mit seinen vielfältigen Künsten mal launisch, mal nachdenklich unterhalten. Oskar Mastalier hinterlässt eine große Lücke in der DÄGfA Gemeinschaft.

Wir drücken den Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Oskar Mastalier wurde am 22.08.1924 in Proßnitz geboren, einer Stadt, die in der Region Nordmähren liegt. Zeit seines Lebens pflegte er den Bezug zu seiner Heimat, privat aber auch beruflich. So wurde er lange nach seiner Übersiedlung in den Westen für seine Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft der Tschechischen und der Slowakischen Akupunkturgesellschaft ausgezeichnet. In Jugendjahren absolvierte er eine Konservatoriumsausbildung zum Konzertpianisten und Kirchenorganisten. Der Krieg unterbrach sein Medizinstudium. So war er in den letzten Kriegsmonaten als Sanitäter im Einsatz, als Flüchtling verdiente er sich später sein Medizinstudium in Würzburg selbst. 1951 absolvierte sein Staatsexamen und seine Promotion. Als junger Zahnarzt war er an der Kieferklinik der Universität Würzburg tätig und als Unfallchirurg am Krankenhaus Schweinfurt, wo er dann auch eine Privatpraxis für Reflex- und Regulationstherapien führte. Seit der krankheitsbedingten Praxisabgabe im Jahr 1992 lebte Mastalier mit seiner Ehefrau in seiner Wahlheimat Oberaudorf.

Mit Beginn seiner medizinischen Laufbahn beschäftigte sich Oskar Mastalier mit der Herdtherapie, der Elektroakupunktur nach Voll, der Neural- und Reflextherapie, der Homöopathie, der Laser- und Magnetfeldtherapie, sowie der Schmerztherapie. Besondere Kenntnisse konnte er als langjähriger Schüler von Paul Nogier in der Aurikulomedizin gewinnen. Natürlich kannte er all die Großen der Akupunktur zu jener Zeit: Bischko, Voll, Bourdiol, Van Nghi, Schmidt, Kampik, König, Gleditsch, Wancura, u.v.a.. In den frühen 80er Jahren begann er wissenschaftlich zu arbeiten und er führte zahlreiche klinische Studien durch u.a. in Beijing und Shanghai.

Seine besondere Fähigkeit akribisch zu arbeiten zeigte sich in 190 Publikationen und vier Lehrbüchern im Bereich der Akupunktur, Aurikulomedizin und Reflextherapie. Ab 1975 begann er dann ein immenses Lehrwerk, welches ihn an die wichtigsten Universitäten und (Zahn-) Ärztekammern brachte und später zunehmend für seinen internationalen Bekanntheitsgrad sorgte. Insbesondere im ärztlichen Akupunktur-Weltverband, der ICMART, war Oskar regelmäßiger Referent und noch mehr. Er war eine Institution des ICMART und pflegte persönliche Freundschaften über den gesamten Globus. Dabei war er immer besonderes um die Kollegen aus der ehemaligen Heimat bemüht. Wenn Hilfe gebraucht wurde, organisierte er diese. So erhielt Oskar Mastalier 2003 das Bundesverdienstkreuz für sein soziales Engagement, er hatte es wirklich verdient!

Die Liste seiner beruflichen Auszeichnungen ist lang. Dazu gehören unter anderem die Ehrennadel Deutscher Zahnärzte, zahlreiche internationale Kongressmedaillen und weitere Ehrenmitgliedschaften in den verschiedensten nationalen und internationalen Ärztegesellschaften u.a. in Lettland, Israel und der Türkei. Damit nicht genug. Oskar war das was man ein Universalgenie nannte. Zu seiner großen Allgemeinbildung kam ein unbändiges kreativ- künstlerisches Element. Er malte, zeichnete Karikaturen, verfasste Gedichte und ganz besonders intensiv pflegte er das Orgel- und Klavierspiel. Und er hatte immer einen Schalk im Nacken sitzen.

Lieber Oskar,
Du hast uns und der DÄGfA sehr viel gegeben: Spaß und Frohsinn, Kultur und die Akupunktur in Deinen besonderen Facetten. Dafür danken wir Dir.

 

Ruhe in Frieden!

 

Prof. Dr. med. Dominik Irnich
1. Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.

 

Save the date: 16. Juni – Online-Stammtisch der Jungen DÄGfA – Willkommenstreffen für alle Interessierten

Nach dem ersten analogen Auftritt der Jungen DÄGfA im Rahmen der Akupunkturwoche in Bad Nauheim sind alle Interessierten, Neulinge und treue Stammtischteilnehmer und -teilnehmerinnen zu einem Willkommenstreffen auf Zoom eingeladen.

Datum: 16.06. um 19.30 Uhr Online
Anmeldung über junge.daegfa@daegfa.de
Weitere Infos und direkter Beitritt zur Signalgruppe unter: https://www.daegfa.de/Ueber-uns/Junge-DAeGfA

Weitere Termine sind alle 2 Monate am 3. Donnerstag im Monat:

  • 21.Juli
  • 15.September
  • 17.November

Wer oder was ist die JD überhaupt?

Die Junge DÄGfA (JD) wurde Anfang 2020 aus der DÄGfA (Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.) heraus gegründet, mit der Idee, Gleichgesinnte außerhalb der Kurszeiten zu vereinen. Bei den regelmäßigen Online-Stammtischtreffen werden Themen rund um die Akupunktur gewälzt. Aber auch der Blick über den Tellerrand ist stets erwünscht, sodass bisher Themen wie Rückenschmerz oder Stärkung des Immunsystems von vielen unterschiedlichen Aspekten beleuchtet worden sind. Nicht nur fachliche Fragen werden während der Stammtische beantwortet, auch werden Erfahrungen zur Organisation einer Akupunkturpraxis und zur Integration der Akupunktur in den Klinikalltag ausgetauscht.

Die Junge DÄGfA freut sich über jeden Teilnehmer, egal ob jung in der Akupunktur oder ein junggebliebener alter Hase!

Neuer Vorstand gewählt

Während der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 26.5.2022 in Bad Nauheim wurde der neue Vorstand für die DÄGfA gewählt.

Der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Dominik Irnich wurde im Amt bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender ist Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, der auch das Wissenschaftszentrum der DÄGfA leitet. Als Schriftführerin wurde Dr. Sibylle Kramer berufen und als Kassenwart Dr. Oskar Schmid jun.. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Thomas Wilhelm, der in der folgenden Vorstandssitzung zum Leiter des Fortbildungszentrums ernannt wurde und Maria Durand als Vertreterin des DÄGfA-Nachwuchses im Vorstand.

Die Mitgliederversammlung, Dozenten und Tutoren bedankten sich ganz herzlich bei Nina Klützke als Schriftführerin und EDV-Beauftragte für erfolgreiche 3 Jahre im Vorstand. Eine besondere Ehrung erhielten Gabi Huemer und Hedi Luxenburger. Frau Huemer wirkte 18 Jahre als Mitglied des Vorstands in mehreren Funktionen. Sie war als Schriftführerin, Verantwortliche für QM und interne Angelegenheiten und zuletzt als 2. Vorsitzende eine unersetzliche Säule der DÄGfA. Hedi Luxenburger war 15 Jahre als Kassenwartin tätig und steuerte die DÄGfA in eine stabile Finanzsituation. Als amtierende ICMART Präsidentin wird sie auch weiterhin die internationalen Belange der DÄGfA vertreten. Als Dankeschön erhielten beide einen Ginko biloba Baum, der als Sinnbild für Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und Glück gilt.

Der neue Vorstand v.l.n.r.: 1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Dominik Irnich, 2. Vorsitzender: Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, Vorstandsmitglied: Maria Durand, Schriftführerin: Dr. med. Sybille Kramer, Kassenwart: Dr. med. Oskar Schmid jun., Vorstandsmitglied: Dr. med Thomas Wilhelm

Erfolgreicher Abschluss der 36. Internationalen Akupunktur-Woche Bad Nauheim

 

Über 150 Teilnehmer täglich nutzten die Gelegenheit vom 23. – 29. Mai in Bad Nauheim wieder in Präsenz Akupunktur zu erlernen und zu vertiefen. In der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen waren von den rund 60 Kursen besonders die DÄGfA Grund- und Meisterkurse gefragt.

Die Spezialkurse lehrten neue Erkenntnisse der nationalen und internationalen Akupunkturszene. Dozenten waren bis aus den USA, Korea, Österreich und der Schweiz angereist. Als wochenübergreifendes Thema wurde die Behandlung des Post-COVID-Syndroms in speziellen Kursen und Vorträgen ausführlich beleuchtet.

In die Akupunkturwoche war am Donnerstag, 26.5. die wissenschaftliche Jahrestagung der DÄGfA mit insgesamt 15 Vorträgen und Workshops eingebettet. Höchstes wissenschaftliches Niveau, spannende theoretische Grundlagen und praktische Beiträge sorgten für große Begeisterung. Wie immer war der persönliche Erfahrungsaustausch in schöner Atmosphäre, direkt am Kurpark, für alle stimulierend.

Besonders erfreulich war das große Interesse junger Ärzte und Medizinstudierender am Kursangebot und oft hörte man „wie schön, dass wir uns endlich wieder persönlich sehen  …“.

Dr. Klaus Trinczek stellt das Ergebnis der DÄGfA-Arbeitsgruppe „Segmentakupunktur“ vor.

Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer und Dr. Sybille Kramer moderieren bei der Jahrestagung

Dr. Bettina Hauswald demonstriert die Akupunktur bei Riech- und Schmeckstörungen

Praxis und Austausch standen wieder im Vordergrund der 36. Internationalen Akupunktur-Woche

Interview des 1. Vorsitzenden für das koreanische Fernsehen

Viel Beifall für die Vorträge bei der Jahrestagung

 

Mit altem Wissen gegen ein neues Leiden: Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gegen Post-COVID-19

München – Die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. lädt Ärzte bei der 36. Internationalen Akupunkturwoche der DÄGfA in Bad Nauheim (23. – 29.5.2022) zum Erfahrungsaustausch ein. – Das dringende Thema: Behandlungsmöglichkeiten von Post-COVID-Patienten mit Akupunktur und Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Derzeit gelten, laut Zahlen des RKI, circa 20 Millionen Menschen in Deutschland als von COVID 19 genesen. Doch leiden schätzungsweise 10 – 15% darüber hinaus langfristig an gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Allgemeine Beschwerden wie schnelle Atemnot nach Belastung, Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Leistungseinbußen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, sowie Angststörungen und Depression sind häufige Symptome von PatientInnen mit Post-COVID. Über 50 % der PatientInnen geben eine verminderte Lebensqualität an [1].

Das Problem: Für diese Post-COVID-Patienten gibt es nach wie vor keine wissenschaftlich nachgewiesene Therapie.

Vielversprechend sind hier die Behandlungsansätze mit einem althergebrachten Zweig der Medizin: „Gerade gegen Post-COVID-Symptome kann die TCM mit Akupunktur, TuiNa (chin. Manualtherapie) und Diätetik (Ernährung, Lebensstil) eine hilfreiche und symptomlindernde Wirkung entfalten“ betont Prof. Dr. Dominik Irnich, 1. Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.. „Akupunktur wirkt erwiesenermaßen bei Schmerzen, aber auch für andere Post-COVID Symptome wie Atembeschwerden, Schlafstörungen und Depression liegen gute Erfahrungen und teilweise auch Studien vor.

Die positive Wirkung dieser Therapien bestätigt auch Dr. Bettina Hauswald, langjährige Leiterin der Ambulanz für Riech- und Schmeckstörungen an der Klinik und Poliklinik für HNO-Erkrankungen des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden. „Die Patienten mit Riech- und Schmeckstörungen nach Post-COVID rennen mir die Bude ein!“ berichtet sie. „Und die Akupunktur funktioniert hier hervorragend!“.

Ein Grund, das Post-COVID als ein Hauptthema bei der 36. Internationalen Akupunkturwoche der DÄGfA in Bad Nauheim (23. – 29.5.2022) auf die Tagesordnung zu setzen. Hier treffen sich jedes Jahr nationale und internationale Experten, unter anderem aus den USA und Korea zum Erfahrungsaustausch.

Zum Programm der 36. Internationalen Akupunkturwoche der DÄGfA in Bad Nauheim (23. – 29.5.2022)

[1] Mikkelsen, ME, Abramoff B, COVID-19: Evaluation and management of adults
following acute viral illness.
https://www.uptodate.com/contents/covid-19-evaluation-
and-management-of-adults-following-acute-viral-illness

DÄGfA Ausbildung im Überblick: Qi Gong

Die DÄGfA freut sich ihre umfassende Qi Gong Ausbildung vorzustellen:

Qi Gong / Medizinisch-therapeutisches Qi Gong

Die Ausbildung besteht aus zwei Teilen mit insgesamt rund 300 Stunden, wobei der erste Teil eine in sich abgeschlossene Ausbildung darstellt.

Teil 1: Basis-Ausbildung (5 Leistungskurse Qi Gong und eine Einführung oder 1 M6-Kurs)

Die Basisausbildung erlaubt ein solides Kennenlernen der Grundlagen des Qi Gong und einer Auswahl an stillen, bewegten und Selbstmassage-Übungen, die analog zu den fünf Wandlungsphasen unterrichtet werden. Sie ist ein anerkannter Teil der Ausbildung zum „Meister der Ost-Asiatischen Medizin DÄGfA“ und besteht aus einem Tages- und fünf Wochenendkursen (82 Zeitstunden). Neben der Theorie zu den Übungen nimmt die Praxis einen breiten Raum ein: das Erlernen der äußeren Form, das Erspüren der inneren Reaktion darauf und die geistige Ruhe und Konzentration, die dabei entsteht.

Die Kurse sind aufeinander aufbauend, einzelne können aber auch nachgeholt werden. Der Gesamtblock wird als Teil der Ausbildung „Meister der Ost-Asiatischen-Medizin DÄGfA“ angerechnet oder kann separat mit der Teilnahmeurkunde (Diplom) Qi Gong der DÄGfA beendet werden.

Alle Termine 2022/2023 sowie Inhalte, organisatorische Details und Ansprechpersonen der Basisausbildung entnehmen Sie bitte der Broschüre „Qi Gong“.

 

 

Teil 2: Aufbau-Ausbildung (12 Wochenenden und 2 Intensiv-Workshops)

Nach Abschluss der Grundausbildung bieten wir Ihnen neu die Aufbauausbildung mit dem Ziel der Kursleitung an. Mit 230 Zeitstunden erstreckt sie sich über zwei Jahre: aufgeteilt auf 12 Wochenenden und zwei mehrtägige Workshops. In diesem Zeitraum lernen die Teilnehmenden ein umfassendes medizinisches Übungssystem, das Nei Yang Gong, in Theorie und Praxis kennen. Außerdem werden weitere Inhalte aus dem Bereich der westlichen und Chinesischen Medizin, sowie der Pädagogik und Psychologie vermittelt.

Da die Inhalte aufeinander aufbauen, ist die Aufbauausbildung nur als Gesamtes zu buchen und in der vorgegebenen Reihenfolge zu besuchen.

Nach bestandener Abschlussprüfung, die eine praktische Vorführung und eine theoretische Arbeit umfasst, erhalten die Teilnehmenden das Diplom Qi Gong der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA). Damit haben Sie die Möglichkeit, die Qualifikation als Kursleiter im Rahmen des Präventionsgesetzes zu beantragen. Dies bedeutet, dass Ihre Qi Gong Patienten eine (Teil-)Kostenerstattung durch die GKV bekommen.
Nach abgeschlossener Ausbildung sind Sie befähigt, therapeutisch mit Qi Gong in der Einzel- und Gruppenbehandlung zu arbeiten. Gleichzeitig haben Sie mit dem erworbenen Diplom die Möglichkeit, die Qualifikation als Kursleiter im Rahmen des Präventionsgesetzes zu beantragen. Das heißt, Ihre Qi Gong Patienten können die (Teil-)Kostenerstattung durch die GKV beantragen.

Umfassende Informationen zu den Inhalten, organisatorischen Details und Ansprechpersonen entnehmen Sie bitte der Broschüre „Medizinisch-therapeutisches Qi Gong“.

Dozentinnen:
Dr. Anna Mietzner, Dr. Petra Wüller, Meisterin und Professorin Liu Ya Fei

 

 

 

 

 

Bei Interesse bitte im Fortbildungszentrum der DÄGfA melden für weitere Details.
Wir beraten Sie gerne unter 089 71005-11 oder fz@daegfa.de.

Spezielle Schmerztherapie Teil 1 und Teil 2 – Online

Auch 2022 bieten wir die zur Abrechnung der Akupunktur in der GKV erforderliche Qualifizierung „Spezielle Schmerztherapie“ online an. Die möglichen Termine finden Sie nachfolgend. Bitte beachten Sie: Teil 1 muss aus Anerkennungsgründen immer vor Teil 2 absolviert werden!

Spezielle Schmerztherapie Teil 1
29. September – 02. Oktober 2022
BUCHEN

Spezielle Schmerztherapie Teil 2
10. – 13. November 2022
BUCHEN

Die Online-Kurse „Spezielle Schmerztherapie“ werden von der Ärztekammer Bayern anerkannt. Bitte informieren Sie sich bei Ihren Ärztekammern bezüglich der Anerkennung des Online-Kurses.

Die DÄGfA bietet die Kurse Spezielle Schmerztherapie nach dem Curriculum der Bundesärztekammer (BÄK) in 2 Blöcken zu je 40 Unterrichtseinheiten an.

Die Zugangsdaten zu den Online-Kursen „Spezielle Schmerztherapie“ werden einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail an die Teilnehmer verschickt. Gerne geben wir Ihnen vorab eine Anleitung für die Einwahl und Nutzung der Online-Plattform Zoom.

Informationen unter: 089 71005-11 / fz@daegfa.de