Entscheidungen des Ärztetages zur TCM: ZWB Chinesische Medizin abgelehnt

München, 17.05.2018

Auf dem deutschen Ärztetag in Erfurt wurde die Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung verabschiedet. Wir haben mehrfach über die Vorschläge der Fachgesellschaften Akupunktur und TCM sowie Komplementärmedizin berichtet.

Abgelehnt wurde der Vorschlag eine Zusatz-Weiterbildung (ZWB) Chinesische Medizin einzuführen. Durch einen Zusatzantrag wurde jedoch die Möglichkeit geschaffen, diesen Antrag in zwei Jahren erneut vorlegen zu können.

Der Vorschlag der Fachgesellschaften, die ZWB Akupunktur von 200 Stunden auf 360 Stunden Kurs- und praktische Weiterbildung zu erhöhen, der mit Unterstützung der Ständigen Konferenz „Ärztliche Weiterbildung“ der BÄK eingebracht wurde, wurde nach einem Einzelantrag und intensiver Diskussion mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Hier finden Sie die Beschlüsse sowie die Anlage zur Novelle der MWBO.

Ihr Vorstand der DÄGfA

CTCA Newsletter – Gefährliche Herzrhythmusstörungen unter Evodia rutaecarpa?

Das Zentrum für Therapiesicherheit in der Chinesischen Arzneitherapie (CTCA) möchte mit dem aktuellen Newsletter Ihre Aufmerksamkeit ganz besonders auf eine Meldung der Neuen Züricher Zeitung und der Aargauer Zeitung vom 2.5.18 lenken.

Folgen Sie dem Link und lesen SIe mehr zum Thema „Gefährliche Herzrhythmusstörungen unter Evodia rutaecarpa?“

 

Pressemitteilung: Akupunktur aus Sicht der Hirnforschung: Therapeutische Effekte oder einfacher Schmerzreiz?

Prof. Dr. Florian Beißner, Neurowissenschaftler an der Medizinischen Hochschule Hannover gibt Antworten auf der heutigen wissenschaftlichen Jahrestagung der DÄGfA in Bad Nauheim.

München/Bad Nauheim, 10.05.2018
Die Akupunktur stimuliert Nerven. Eine einfache, unbestreitbare Erkenntnis, da wir das Einstechen der Akupunkturnadeln meist deutlich spüren. Wie aber wird aus einem Schmerzreiz bzw. somatosensorischen Signal eine therapeutische Wirkung? Und wie spezifisch ist diese? Wie sind aus Sicht der Neurowissenschaft die Konzepte vom Qi, den Leitbahnen und den Akupunkturpunkten zu bewerten? Florian Beißner erforscht am Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie therapeutische Verfahren, die ihre Wirkung über eine Stimulation des somatosensorischen oder vegetativen Nervensystems entfalten. Zentrale Ergebnisse seiner renommierten wissenschaftlichen Arbeiten stellt der Experte am 10. Mai 2018 in Bad Nauheim vor.

Beißner untermauert die Annahme einer primär über das Nervensystem vermittelten Akupunkturwirkung: Neueste bildgebende Studien weisen darauf hin, dass Akupunktur besonders über die Hirnareale wirkt, die das autonome (vegetative) Nervensystem beeinflussen. Damit wächst das wissenschaftliche Verständnis für die Zusammenhänge der Schmerzlinderung durch Stimulation spezifischer Hirnareale mittels Akupunktur. Darüber hinaus liegen vermehrt Hinweise vor, dass die positive Wirkung der Nadeltherapie auf Schlaf, Blutdruck und Aktivitätszustand spezifisch zentral vermittelt wird.

Das Programm der DÄGfA-Jahrestagung steht in mehrfacher Hinsicht unter dem Aspekt der Wirkungen der Akupunktur auf die Nerven. Dr. med. Dr. phil. Thomas Ots aus Graz gibt Einblick in jüngste, wissenschaftliche Erkenntnisse, wie die Nadelreize auf Rückenmarksebene verarbeitet werden.

Zu hören sind außerdem aktuelle Ergebnisse einer klinisch randomisierten Akupunktur-Studie zur Behandlung von Nervenschmerzen, die als Nebenwirkung der Chemotherapie bei Brustkrebs sowie bei Gürtelrose, einer sehr schmerzhaften akuten Nervenerkrankung, auftreten können.

Die Jahrestagung wird von der DÄGfA im Rahmen der Internationalen Akupunktur-Woche vom 07. bis 13.05.2018 in Bad Nauheim ausgerichtet. Sie findet jährlich statt, dieses Jahr zum 32. Mal.

Die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. bildet seit 1951 Ärzte in Akupunktur und ostasiatischer Heilkunst aus. Weitere ausführliche Informationen sowie Adressen erfahrener Akupunkturärzte mit DÄGfA-Diplom, zertifiziert und von Ärztekammern geprüft, erhält man im Patientenportal der DÄGfA: www.daegfa.de.

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Gerne vermitteln wir Interviews und Hintergrundgespräche mit unseren Spezialisten.

Pressekontakt und Kurzprofil
Katja Hanley • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DÄGfA – Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V., gegründet 1951
Würmtalstraße 54 • 81375 München

Tel. 089 / 710 05-11  •  Fax 089 / 710 05-25
E-Mail presse@daegfa.de  •  Internet www.daegfa.de

Über die DÄGfA
Die gemeinnützige Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. (DÄGfA) mit rund 8.600 ärztlichen Mitgliedern ist die älteste deutsche Akupunkturgesellschaft. Erster Vorsitzender der 1951 gegründeten Gesellschaft ist PD Dr. med. Dominik Irnich, Leiter der Interdisziplinären Schmerzambulanz am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Die DÄGfA steht für hochwertige Ärzteausbildung in Akupunktur und TCM und fördert den besonderen Qualitätsanspruch dieser ganzheitlichen Behandlungsmethode. In Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Berufsverbänden setzt sich die DÄGfA dafür ein, dass die Behandlungsmethode in Politik, Forschung, Verbänden und Ärztekammern angemessen berücksichtigt wird.

Im Bereich Forschung, Lehre und Praxis arbeitet die DÄGfA eng mit internationalen und nationalen Einrichtungen, Institutionen und Universitäten zusammen. Sie gibt für ihre Mitglieder und Akupunkturinteressierte die Deutsche Zeitschrift für Akupunktur (DZA) gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Fachgesellschaften heraus.

Die DÄGfA initiierte und finanziert über 80 Qualitätszirkel (QZ), sie setzt Standards in der Lehre durch ein umfangreiches, zertifiziertes und staatlich anerkanntes Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Darüber hinaus fördert die DÄGfA seit 1997 Forschungsprojekte mit bisher über 600.000 Euro. Die Akupunkturweiterentwicklung sowie das Verständnis für ihre Wirkwege und ihre Evidenz werden dadurch kontinuierlich verbessert.

Bericht: Moderatoren-Aufbauschulung 2018

Am 28. und 29.04.2018 fand die diesjährige Moderatoren-Aufbauschulung der DÄGfA in Berlin statt.

Gabriela Huemer begrüßte die Kolleginnen und Kollegen sowie Moderatorin Stephanie Baumann in diesem Jahr im Gertrauden-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf. Der schöne Seminarraum und die freundliche Betreuung ließen in kürzester Zeit eine gute und gleichzeitig entspannte Arbeitsatmosphäre aufkommen.

Ein ganzer Blumenstrauß an Themen stand auf dem Programm: angefangen von Präsentationstechniken, Gruppendynamik über Elemente der mediativen Kommunikation bis hin zu der Frage „Wie mache ich meinen Qualitätszirkel bekannt und attraktiv?“

Zu Beginn wurden die Rolle(n) eines QZ-Moderators lebhaft diskutiert. Danach lud Stephanie Baumann die Ärztinnen und Ärzte zur gemeinsamen Reflexion über die Mission der Qualitätszirkel ein. Anschließend arbeiteten die Teilnehmer mit einer Technik aus dem Design Thinking an der zukünftigen Ausrichtung ihrer Qualitätszirkel und bauten mit Legosteinen und außerordentlicher Kreativität ihre „QZ-Vision“. Die „merk-würdigsten“ Gebilde entstanden, die zusammen mit den entsprechenden assoziativen Beschreibungen allgemeine Heiterkeit hervorriefen.

Gewappnet mit einer Vision kamen die unterschiedlichsten Ideen, wie ein QZ bekannt und attraktiv gemacht werden kann. Auch hier kamen Moderations- und Kreativtechniken wie z.B. die Kopfstandmethode oder die „Denkenden Hüte“ zum Einsatz, um eine lebendige (und auch kritische Diskussion) zu initiieren.

Den Abschluss des ersten Tages bildeten Fragen zu gruppendynamischen Themen, zum Umgang mit konflikthaltigen Situationen – und eine sehr intensive und interessante kollegiale Fallbesprechung.

Der zweite Tag gehörte voll und ganz dem Thema „Präsentation“. Wie kann ich Vorträge lebendiger machen? Wie bereite ich mich wirklich gut vor? Wie bekomme ich mein Lampenfieber in den Griff? Was tue ich mit meinen Händen? Wie und wo stehe ich? Hier waren alle Teilnehmer mit kleinen Übungen aktiv eingebunden. Nachdem diese „technischen“ Fragen bearbeitet waren, stellte Stephanie Baumann „Storytelling“ vor, eine Methode, Präsentationen zu strukturieren und gleichzeitig spannend aufzubauen. Anhand einer „Storyline“ konnte jeder Teilnehmer nach nur kurzer Vorbereitung eine erste Präsentation zu einem freigewählten Thema vorstellen – ohne Power- Point und völlig frei gesprochen. Diese Methode begeisterte die Ärztinnen und Ärzte so sehr, dass sie „Storytelling“ als Inhalt für die nächste Moderatoren-Aufbauschulung vorschlugen – dann allerdings für fachliche Vorträge.

Ein großes Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen, die sich an beiden Tagen so aktiv, produktiv, kommunikativ und kreativ eingebracht haben!

Gabriela Huemer und Stephanie Baumann freuen sich jetzt schon auf die Moderatorenaufbauschulung 2019 in Berlin.

Weitere Informationen zu den Qualitätszirkeln finden Sie hier.

Über alle aktuellen Termine zu Moderatoren-Grund– und Aufbauschulungen sowie Moderatoren-Tagungen können Sie sich im Sekratariat informieren und anmelden.

QZ-Sekretariat: Corona Sitte, E-Mail: QZ-Sekretariat@daegfa.de / Tel. 089 / 710 05-11

SYMPOSIUM Allgemeinmedizin „Akupunktur und Neuraltherapie. Kopf-, Gesichtsschmerz und Migräne“ am 30.06.2018 in Frankfurt am Main

 

Wissenschaftlich besteht bei Spannungskopfschmerz und Migräne eine hohe Evidenz für die Wirksamkeit von Akupunktur. Auch in der täglichen praktischen Anwendung können sich Akupunkteure von der klinischen Effektivität der chinesischen Medizin überzeugen.

Dennoch sind therapeutisch immer wieder Grenzen gesetzt, welche durch die von Ferdinand und Walter Huneke beschriebenen neuraltherapeutischen Behandlungsmethoden erweitert werden können.

Auf der einen Seite bestehen breite Berührungsflächen zwischen Neuraltherapie und Akupunktur, z.B. in der Segmenttherapie. Andererseits sind spezielle neuraltherapeutische Injektionstechniken und der Begriff der „Störfeldtherapie“ in der Akupunktur nicht bekannt. Die Konzepte des Leitbahnsystems, der Grundsubstanzen oder die Beschreibung der Organphysiologie als Funktionskreise sind wiederum der Neuraltherapie fremd.

Für dieses Symposium konnten wir namhafte und erfahrene Referenten aus Praxis und Wissenschaft gewinnen.

Wir laden Sie herzlich ein, in gemeinsamer Diskussion eine Synthese von Neuraltherapie und Akupunktur zu versuchen und an einer für beide Therapiesysteme fruchtbaren erweiterten Sichtweise mitzuwirken.

Termin: Samstag, 30.06.2018 von 9.00 – 18.00 Uhr

Ort: Frankfurt am Main, Ökohaus Ka Eins 

Kosten: Symposium 100 Euro; 80 Euro DÄGfA-Mitglieder; 35 Euro Student/innen · Gebühr Kurs 210 Euro; 160 Euro DÄGfA-Mitglieder

Weitere Informationen: Flyer Symposium Allgemeinmedizin „Akupunktur und Neuraltherapie. Kopf-, Gesichtsschmerz und Migräne“

Im Folgenden sehen Sie die Agenda des Symposiums:

Buchung Symposium Allgemeinmedizin am 30.06.2018
Buchung Spezialkurs „Qi-und Leitbahnaktivierung“ am 01.07.2018
Buchung M3 K04 „Akupunktur in der Allgemeinmedizin / Innere“ am 01.07.2018

 

Der M3-Kurs ist für die Ausbildung „Meister der Akupunktur DÄGfA“ sowie unabhängig von der Meister-Ausbildung buchbar. Symposium und Spezial- bzw. M3-Kurs werden mit insgesamt 20 UE für die Ausbildung „Meister der Akupunktur DÄGfA“, Modul III, anerkannt. ·

 

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

Bericht: 32. Akupunktur-Woche in Bad Nauheim 2018!

Unter dem diesjährigen Motto der Jahrestagung „Fortschritt und Innovation“  blicken wir zurück auf eine vielseitige, impulsierende und anregende 32. Akupunkturwoche in Bad Nauheim.

In rund 80 Kursen mit bekannten Dozenten aus dem In- und Ausland konnten die Teilnehmer ihr Akupunktur- und TCM-Wissen vertiefen.

Eine solche Woche gelingt nur mit einem gut funktionierenden Team. Ein großer Dank geht an unsere FZ-Mitarbeiterinnen für die gesamte Vor- und Nachbereitung.

Nonstop im Einsatz – unsere Tutorinnen und Tutoren der DÄGfA!  Sie begleiteten die Woche mit großer Freude und profundem Wissen und packten an, wo immer es Hilfe benötigte.

Auch beim Tutorentreffen am Samstag war die Stimmung gut und wurden die anstehenden Studententage (am 06.09.2018 in München im Rahmen des ICMART Kongresses und am 11.11.2018 in Berlin) und die Jubiläumsveranstaltung der Summerschool 25.-29.07.2018 im Schloss Tornow bei Berlin geplant.

 

Die Akupunkturwoche bietet neben den Fortbildungen auch ausreichend Zeit für Austausch und kollegiales Gespräch.

 

Für die Frühaufsteher begann jeder Morgen entspannt mit Qigong– Dank des schönen Wetters fast immer im Freien.

Unter Leitung von: Dr.med. Anna  Mietzner und Stefan Almendinger

 

 

 

Für diejenigen, die den Tag auch noch mit uns ausklingen lassen wollten oder noch etwas für Herz und Freude brauchten, boten unsere Abendveranstaltungen ausreichende Möglichkeiten.

Beim Kicker-Tunier ging es wieder mit vollem Körpereinsatz zur Sache. Am Dienstag Abend nahm uns Eva Lüdi Kong mit auf „Die Reise in den Westen“. Der wohl bekannteste und

beliebteste Roman Chinas ist nicht nur ein spannendes Märchen, sondern ebenfalls hoch geschätzt als Allegorie der inneren Vervollkommnung mit Grundlagen der Chinesischen Medizin. Am Mittwoch wurde diskutiert und informiert rund um die Zusatzbezeichnung, Ärztliche Gebührenordnung und EBM. Dr. Wolfram Stör, Dr. Dominik Irnich, Dr. Josef Hummelsberger und Dr. Klaus Trinczek lieferten die neuesten Informationen vom Ärztetag und den aktuellen Verhandlungen.  Donnerstag Abend fand im Anschluss an die Jahrestagung unsere jährliche Mitgliederversammlung statt. Nach alter Tradition wurde am Freitag -dieses Jahr bei Grill und Tanz- bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

 

Chinesische Medizin – mit besonders qualifizierten DÄGfA-Dozenten wurde die gesamte Palette unserer diplomierten Spezial- und Meisterausbildungen von Chinesischer Arzneitherapie (CAT), Tuina, Qigong und Ernährungstherapie bis zur vertiefenden Akupunktur geboten. Aufmerksamkeit fanden die Spezialkurse mit Eva Lüdi Kong in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V. (Das „Herz“ auf dem Weg zur Vervollkommnung: Vorstellungen von xin (Herz) in Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus), Dr. Antonius Pollmann (Topographisch-Physiologische Akupunktur), Dr. Thomas Ots (Segment-Anatomie) und Dr. Stefan Kirchhoff (Die 5 Antiken Punkte).

 

(Psychische Traumata, Kränkungen und chronischer Schmerz- ),  Beate Bachus (Rückenschmerzen-praxisorientierte Herangehensweisen), David Euler (Palpation Based Style) und Dr. Hans Ogal (YNSA- Yamamoto Schädelakupunktur).

 

Mit dem Schwerpunkt  „Integrative Konzepte der Akupunktur“ sind unsere fachbezogenen Kurse (M3 der Meister-Ausbildung) aufgebaut. Hier stellen mehrere Fachärzte/Experten die Möglichkeiten der Einbindung von TCM/Akupunktur und anderer Verfahren in ihre tägliche praktische Arbeit dar.  Diesmal fanden in Bad Nauheim Kurse für die Fachgebiete HNO und Psychiatrie/Psychosomatik statt.

 Weitere Integrative Highlights: Koreanische Handakupunktur- Dr.J. Stockenreiter und  Applied Kinesiology/Manuelle Medizin-Dr. Hans Garten. 

„Hands-On“ – ist unser DÄGfA Motto, und prägte auch diese Woche wieder sehr.

 

 

 

 

 

Den Höhepunkt jeder Akupunktur-Woche stellt die Jahrestagung am Christi Himmelfahrtstag dar:

Mit hochkarätigen wissenschaftlichen Vorträgen am Vormittag und vertiefenden Workshops am Nachmittag vermittelt die Jahrestagung die gesamte Bandbreite unserer Fachgesellschaft. Sie spannte einen Bogen von Erkenntnissen der Hirnforschung (Prof. F. Beissner), Neues aus der Kampo-Medizin (Dr. H. Reißenweber-Hewel), Triggerpunkte am Ellenbogen (Dr. N. Behrens), CAT und Alternativen zur Antibiotikatherapie (Dr.J.Hummelsberger), neuesten Studienergebnissen (z.B. DÄGfA-LMU-Studie bei Akutem Herpes-Zoster – PD Dr. D. Irnich et.al.  und Akupunktur bei Cisplatin induzierter Neuropathie – Dr. J. Stör),  bis hin zu klinischen Behandlungskonzepten mit dem Schwerpunkt Segment Anatomie (Dr.T.Ots).

In den Workshops zudem Palpation Based Style mit D.Euler L.Ac, Klopf-Qi Gong mit Dr. A. Mietzner, Wissenschaft leicht gemacht mit Dr. J. Fleckenstein und Dr. P. Bäumler, TuiNa mit Dr. J. Bachmann, Japanische Nadeltechniken/Kampo Medizin mit Dr. T. Ahrens und Dr. H. Reißenweber- Hewel, Abdominelle Akupunktur mit Dr. M. Grandjean sowie Fallkonferenzen „Chronischer Schmerz“.

Diesmal in besonderem Ambiente des Hotel Dolce direkt am Kurpark von Bad Nauheim.

 

 

 

 

 

 

Und nun ein Ausblick auf unsere Akupunkturwoche 2019 – vom 27.Mai – 02.Juni:

Dr. med. Nagano – Japanische Medizin

CAT-Supervision mit Dr. Mücher und vieles, vieles mehr…

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Wir bedanken uns für eine wunderbare Akupunkturwoche bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden,Ihr DÄGfA-Team

 

 

 

 

Fotos Judith Häusler 

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Angelika Volmer, DÄGfA Dozentin, nach schwerer Erkrankung verstorben

In tiefer Trauer geben wir den Tod von Angelika Volmer bekannt. Die Ärztin und langjährige DÄGfA-Stammdozentin ist nach einer schweren Erkrankung am 13.4.2018 zu Hause verstorben.

Wir trauern um eine langjährige Wegbegleiterin, die mit großer Expertise, viel Herz und ausgeprägtem Gefühl Akupunktur und Qigong angewendet und in der DÄGfA gelehrt hat.

Angelika Volmer beschäftigte sich schon während des Studiums Ende der 70er Jahre intensiv mit Chinesischer Medizin und Akupunktur. Sie war seit 1994 Dozentin der DÄGfA und über mehr als 2 Jahrzehnte eine tragende Säule der Fortbildung. Angelika hat entscheidend bei der Revision der Akupunktur-Grundausbildung mitgearbeitet und die Ernährungstherapie und Qigong-Ausbildung lange Zeit geprägt. Die Japanische Akupunktur lernte sie bereits bei Heribert Schmidt, dem ehemaligen DÄGfA-Vorsitzenden und Pionier der Japanischen Akupunktur in Deutschland. Diese entsprach ihrer großen Fähigkeit der sensiblen Palpation und gezielten oberflächlichen Nadelung. Um dieser Methode Anerkennung und Verbreitung zu verschaffen, gründete Angelika Volmer mit Gleichgesinnten die Internationale Gesellschaft für Traditionelle Japanische Medizin (IGTJM) und übernahm die Funktion der 1. Vorsitzenden.

Ihre Qigong-Ausbildung absolvierte sie bereits Anfang der 90er Jahre bei Prof. Jiao Guorui in der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng. In einer Vielzahl unterschiedlicher TaiChi- und Qigong-Kursen, ergänzt durch Aikido-Lehrgänge, und durch Aufenthalte in Indien, China und Japan vertiefte Angelika Volmer ihre Kenntnisse in fernöstlichen Gesundheitstechniken. Damit war nicht nur eine Basis geschaffen als Qigong Lehrerin tätig zu sein, sondern Angelika Volmer integrierte Qigong in ihre ärztliche Praxis schon zu Zeiten, in denen es keinesfalls selbstverständlich war.
Ihr Wissen und ihre praktische Erfahrung gibt sie in dem Lehrbuch „Die Sieben Schätze des Inneren Qi“ weiter.

Ihre Beschäftigung mit der Ayurvedischen Medizin bei verschiedenen Aufenthalten in Indien und mit der Tibetischen Medizin bei Prof. Arya zeugte von ihrem großen Interesse an der Erfahrungsheilkunde und von der immerwährenden Suche nach Optimierung der Patientenbehandlungen. So nahm Angelika auch die Homöopathie nach Ausbildung bei Dr. Dorci und diverse Naturheilverfahren in ihr Behandlungsrepertoire auf.

Als ganzheitliche denkende Ärztin war es dann konsequent sich speziell mit der Psyche des Menschen zu beschäftigen, sodass eine Ausbildung in Gestalttherapie mit Familientherapie und lösungsorientierter Prozessarbeit folgte.

Angelika Volmer (Bildmitte) leitet eine Qigong Übung in Bad Nauheim 2014

Diese umfassende Kompetenz in Akupunktur, Qigong und weiteren komplementärmedizinischen Methoden gab sie nicht nur in unzähligen DÄGfA-Kursen weiter, sondern sie war regelmäßig eingeladene Referentin bei verschiedensten Institutionen und Kongressen. Angelika war insbesondere auf den großen naturheilkundlichen Kongressen des ZAEN in Freudenstadt und der Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde in Baden-Baden über 2 Jahrzehnte eine äußerst beliebte Dozentin und hat auf diesen Kongressen immer wieder wichtige Akzente gesetzt.

Angelika Volmer war als Ärztin im Entwicklungsdienst in Indonesien und Thailand tätig. Als Fachärztin für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Akupunktur und Naturheilverfahren war sie kassenärztlich tätig in Leutkirch und Hamburg. Zuletzt praktizierte sie als Privatärztin in der Nähe Münchens. Ihre Patienten konnten sich glücklich schätzen von einer empathischen, mitfühlenden, engagierten und kompetenten Ärztin betreut zu werden.

Wir haben Angelika als einen sehr feinfühligen und differenzierten Menschen kennen und schätzen gelernt. Diese Eigenschaft öffnet auch immer den Raum für Verletzlichkeit und Ängste in einer schwierigen Welt. Diesen Herausforderungen hat sie sich mutig entgegengestellt. Davon können wir alle viel lernen.

Angelika war überzeugend mit leisen und sanften Tönen. Sie strahlte Freude, Ästhetik und Schönheit aus. Von ihrem bedingungslosen Einsatz für die Angelegenheiten, die ihr wichtig waren, haben viele Menschen profitiert: ihre Tochter, ihre Freunde, ihre Patienten, Ihre Kollegen und auch die DÄGfA.

Dafür sind wir dankbar.

Liebe Angelika,
Du bist ein Teil von uns, wir werden Dein Andenken in Ehre halten
und tragen Dich immerfort in unserem Herzen.

 Der Vorstand und die Dozenten, Tutoren und Mitarbeiter der DÄGfA

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Angelika, seitdem wir in Freudenstadt vor 30 Jahren die Prüfung des A-Diploms bestanden hatten, sind wir diesen gemeinsamen DÄGfA Weg zunächst als Tutoren, dann als Dozenten der DÄGfA gegangen – oft haben wir freundschaftlich an diese Jahre gedacht! Es war uns beiden immer viel wert, diesen gemeinsamen Erfahrungsschatz zu haben. Ich danke Dir für viele „lachende Erinnerungen“ geprägt von Lebensfreude, Bewegung und Erkenntnisgewinn. Wie sagte Ruth bei ihrem Abschied: „Wir wechseln nur die Räume…“
Liebe Angelika, es geht weiter!
Angelika Steveling

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Herzlichen Beileid. Ich habe von ihr viel gelernt.
Dr. Cigdem Kapitza

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Liebe Angelika, 
Dein Yang hat sich zu früh vom Yin getrennt. Das macht mich traurig.
Jedoch auch die Freude füllt mein Herz, wenn ich mich auf deine Ausstrahlung erinnere. Du hast mein Leben sehr erreicht. Vielen Dank für Alles Angelika.
Ich hoffe, du hast ein schönes Leben gelebt und im Frieden weggegangen bist. Verbleibe in der Ruhe.
Bis später
Marek Petrovič – ein von Deinen QiGong’ler 

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In großem Beileid für die Familie und Angehörigen von Frau Volmer.
Mit großem Respekt für eine besondere Dozentin und wunderbare Ärztin.

Caroline Strenkert

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Mit großer Bestürzung lese ich Ihre Mitteilung, dass die liebe Kollegin Volmer verstorben ist.
Ich durfte die chinesische Diätetik bei ihr lernen, Kurse, die sie zusammen mit dem Kollegen Siedentopp gegeben hat, in Kassel im Jahre 2001. Kurse, die ich in besonders lieber Erinnerung behalten habe, auch der Referentin wegen.
U. Bender, Gundelsheim

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Angelika habe ich in meiner Akupunktur Prüfung als faire und strenge Prüferin im Gedächtnis. Als Qi Gong Lehrerin war ies mir eine kollegiale und kompetente Lehrerin. Sie ist mir bei jeder Qi Gong Übung präsent und wird es immer bleiben. Der Herr schenke ihr die ewige Ruhe. Angelika wir vergessen Dich nicht!
Dr. Thomas Lepper, Philippsthal

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Ich habe Frau Volmer in meiner Akupunkturausbildung als Dozentin kennengelernt. Zwischen uns war ein natürlicher Zustand der Reibung: Sie hatte ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein für Qi Gong und ist bei mir damit auf starken Widerstand gestoßen. Vom Wesen her waren wir diametral. Ich war der Letzte von dem sie erwartet hätte ihr Buch zu kaufen. Ich habe es aber gekauft und ihre „Sieben Schätze des inneren Qi“ haben eine Bedeutung in meinem Leben erlangt. Irgendwie glaubt man nicht, dass jemand wie sie sterben kann… Ich danke ihr von Herzen für den richtigen Impuls zur richtigen Zeit und werde ihr Andenken in Ehren halten.
Dr. Michael Weier

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Liebe Kolleginnen und Kollegen vom Vorstand der DÄGfA,
mit Bestürzung haben wir vom Tod unserer Kollegin Angelika Volmer erfahren. Angelika hat über viele Jahre bei unserem Lehrer Jiao Guorui mit großem Interesse und großem Eifer das Übungssystem Qigong Yangsheng erlernt. Sie hat 1992-1994 an einem zweijährigen Lehrgang bei Jiao Guorui teilgenommen. Gemeinsam mit ihr haben Dozentinnen und Dozenten der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng  seit 1996 in die ersten strukturierten Weiterbildungen in Akupunktur und Chinesischer Medizin (damals als „Vollausbildung“ bezeichnet) die morgendlichen Qigong-Übungen in die Ausbildungskurse integriert. Viele Kolleginnen sind dadurch mit den vielfältigen Bereichen des Qigong und den Möglichkeiten der Integration in den persönlichen, beruflichen und medizinischen Alltag in Berührung gekommen. Das bleibt in schöner Erinnerung, wir werden Angelika in unserem Herzen bewahren.
Für den Vorstand der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.
Dr. med. Elisabeth Friedrichs

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Sehr geehrter Herr Irnich,
im Namen der DAA möchte ich dem Team der DÄGfA meine aufrichtige Anteilnahme und den Angehörigen mein Beileid aussprechen. Leider konnte ich sie nicht persönlich kennenlernen. Sie hat sicherlich mit dazu beigetragen, dass die Akupunktur in Deutschland heute solch einen Stellenwert hat. Auch wenn wir wissen, dass der Jahres- und Lebenskreis den Winter und Tod beinhalten, so bleibt doch der Schmerz und die Trauer des Abschieds.
Mit herzlicher Anteilnahme
Dr. med. Bernd Ramme
Präsident der Deutschen Akademie für Akupunktur e. V.

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Angelika Volmer
Danke für Deine Fallkonferenz-Bereicherung!

Uli

U. Aldag, FA Chirurgie Naturheilverfahren Homöopathie

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Liebe Angelika,
in meinem Herzen werde ich dich immer als meine „große Schwester“ behalten.

Cornelia Böttcher

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Einen solchen Menschen nicht mehr auf dieser Erde zu wissen, ist traurig. Viel zu früh  und nicht ganz mit dem Herzen zu verstehen. Die Wärme und die Fröhlichkeit fehlen, doch besteht die Dankbarkeit sie als Lehrerin zu wissen, die die Flamme anzündete, Qigong kennenlernen zu dürfen.

Liebe Angelika,
im Licht der Sonne aufgehen, dem ersten Schatz der sieben Schätze und ich hoffe es geht Dir gut dort oben im Himmel. Mittwochs um 20:00 in Duisburg erklingen Deine Worte und ein Teil wird weiter gelebt.
Gundula Heinrici

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Ich erinnere mich an eine heitere Fahrt mit Angelika zu einem Mittagessen im alten Bioladen in Bad Nauheim vor wenigen Jahren. Sie war da so quicklebendig und energiegeladen, kommt mir vor wie gestern.
Claudia B. Koletzky

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Liebe Angelika!
Viel zu früh bist Du von uns gegangen, das macht mich sehr traurig!
Du hast mein Leben verändert und sehr bereichert. Ich erinnere mich an sehr viele schöne gemeinsame Momente in den letzten Jahren und danke Dir für alles, was Du gegeben hast!
Meine Gedanken sind auch bei Deiner Tochter und ich wünsche ihr viel Kraft!
Ich sende Dir Licht und Liebe wo immer Du jetzt auch bist.
Sabine Fleischmann, eine von Deinen QiGong‘lern

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Angelika Volmer war eine ausgezeichnete Dozentin, warmherzig, verbindlich in ihrem Auftreten und für mich als ehemaliger Kursteilnehmer eine menschliche Bereicherung. Möge ihre Arbeit in der DÄGfA noch lange nachwirken und weiterhin Früchte tragen.
Dr.Theiss

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Lieber Dominik,
die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht.
Ich habe mit Angelika nicht sehr nahe zusammen gearbeitet, dennoch ihre Aufmerksame, immer positiv zugewandte und freundliche, ja optimistische Art sehr geschätzt.
Benno Brinkhaus, Professor für Naturheilkunde, Charité – Universitätsmedizin Berlin

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Lieber Dominik, liebe Vorstände!
Ein sehr würdiger und sensibel formulierter Nachruf für Angelika – Danke allen Beteiligten. Ich fand heute zufällig ein altes Bild von der 5-Elem.-Aufführung beim 40-Jahr-DÄGfA-ICMART-Kongress 1991 in München: Angelika spielte die Lunge; neben ihr Helmut als Milz (an ihn sollten wir auch mit guten Wünschen denken!). Tonius feuerrot als Herz!
Angelikas Weggang ist für uns ‚Alt-Dozenten‘, die wir seit ca. 40 Jahren im Team verbunden sind, so als ob eine aus dem Nest gefallen ist. Man spürt erst bei einem so tragischen Geschehen wie jetzt mit Angelika, dass wir wie eine Familie sind. Möge auch die Jüngeren der gleiche Teamgeist verbinden.
Liebe Grüße ringsum
Euer Jochen Gleditsch

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Liebe Angelika, Du bist nicht gestorben sondern hast nur den Raum gewechselt.
Du lebst weiter in Ehren in unseren Herzen.
In tiefer Trauer
Oskar Mastalier

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Herzliche Anteilnahme!
Dr. med. Patricia Nischwitz

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Mein herzliches tiefes Mitleid an alle Kollegen und Familie.
H. Leongard

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Es besteht die Möglichkeit hier zu diesem Nachruf zu kondolieren.
Bitte schicken Sie in diesem Fall ihren Beitrag an vorstand@daegfa.de

 

Spannender Kurs in Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.

In Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V. findet am Wochenende vom 25.-26. August 2018 ein Kurs statt.

Titel: Die „Karte des inneren Gewebes“ (Neijing tu) aus dem Tempel der Weißen Wolken und ihre Symbolik

Kursort: Tao-Zentrum in Frankfurt Bockenheim,
Hamburger Allee 94, 60486 Frankfurt

Kursgebühr: 190 Euro , 170 Euro für Mitglieder
Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng und DÄGfA

Kurszeiten: Sa.: 9-12 und 15-18 Uhr, So.: 9-12 und 14-16 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen:
Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng e.V.,
www.Qigong-yangsheng.de >> Kurse & Veranstaltungen

Kursbeschreibung:

„Die Karte des inneren Gewebes“ – Neijing tu – gehört zu den bekanntesten und feinsten Darstellungen des menschlichen Körpers im Daoismus. Sie stammt aus der Tradition der Inneren Alchemie (neidan) und wurde 1886 im Tempel der Weißen Wolken (Baiyun guan) in Peking in eine Steinstele eingraviert. Die Abbildung des Körpers als eine belebte und beseelte Welt spiegelt die Anschauung wider, dass der Mensch ein vollkommenes Abbild des Kosmos ist und durch die Kultivierung seiner selbst zum Dao gelangen kann.

Zum einen zeigt das Neijing tu zentrale Lehren und Praktiken der Inneren Alchemie und dient insofern als „Lehr“-Bild, zum anderen wird es als Meditationsbild verwendet. Neben Elementen aus der Chinesischen Medizin, z. B. Leitbahnen und Akupunkturpunkten,
greift es auch Übungen der Lebenspflege auf. Alle Teile des Bildes haben Symbolcharakter. Sie können auf verschiedenen Ebenen verstanden werden und die Qi Gong-Praxis bereichern.

Kursinhalt: In diesem überwiegend theoretischen Kurs werden Hintergründe und Bedeutung des Neijing tu sowie die Symbole und Texte im Bild erläutert.
Es werden Verbindungen zur Qi Gong-Praxis aufgezeigt und einige Elemente in einfachen, gemeinsamen Qi Gong-Übungen konkret umgesetzt.

 

 

 

Bei allen Fragen beraten wir Sie gerne unter 089 / 710 05-11 oder fz@daegfa.de

Bericht: Symposium Allgemeinmedizin „Akupunktur und Neuraltherapie“

Unter dem Titel „Akupunktur und Neuraltherapie“ bei Kopf-, Gesichtsschmerzen und Migräne fand am 30. Juni das Symposium Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main statt.

Thematisch fokusierte das Symposium auf die sich gegenseitig ergänzende Synthese der diagnostischen und therapeutischen Ansätze von Neuraltherapie, Akupunktur, Triggerpunkttherapie und der Behandlungskonzepte bei Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD).

Der Tradition von DÄGfA-Symposien folgend waren am Vormittag Vorträge von namhaften und erfahrenen Referenten aus Praxis und Wissenschaft zu hören, die sich nachmittags durch Workshops ergänzten.

Dr. Johannes Fleckenstein vom sportmedizinischen Institut der Universitäten Frankfurt und Giessen leitete das Symposium mit einem Vortrag zum derzeitigen Stand der Nomenklatur und Differentialdiagnose von Kopfschmerzen ein und berichtete über aktuelle Studien zur Evidenz von Akupunktur, Neuraltherapie, Triggerpunktbehandlung und der Behandlung von CMD über Mikrosysteme.

Dr. Felix Joyonto Saha Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin Essen-Mitte und Vizepräsident der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie stellte die vielfältigen und über neuronale Verschaltungen begründbare Optionen der Neuraltherapie unter dem Gesichtspunkt des Störfeldgeschehens und der Behandlungskonzepte bei Kopfschmerz und Migräne dar.

Das Thema des Symposiums ergänzte Dr. Klaus Trinczek, Allgemeinarzt und Leiter des Fortbildungszentrums der DÄGfA aus der Sichtweise der Chinesischen Medizin mit praxisnahen Behandlungskonzepten der Akupunktur unter Berücksichtigung der Schmerzlokalisation, des Schmerzcharakters, der Auslösefaktoren und Begleitsymptomatik sowie der zugrunde liegenden Störungen der physiologischen Funktionszusammenhänge (Funktionskreise).

PD Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart, Oberarzt der Klinik für Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Marburg berichtete über differenzierte Behandlungskonzepte zur Therapie der CMD u.a. mittels individualisierter Schienentherapie, welche in den Workshops durch die Darstellung absteigender und aufsteigender Funktionsketten ergänzt und in den Zusammenhang der Auswirkungen auf Beschwerden des gesamten Organismus gestellt wurden.

Den Abschluss des Vortragszyklus machte Dr. Nicolas Behrens, Facharzt für Physikalische Medizin und DÄGfA-Dozent mit der Darstellung der zielgerichteten und rasch wirksamen Optionen der Triggerpunkttherapie bei Kopfschmerzen, CMD und Migräne.

Am Nachmittag standen Workshops zur Auswahl zu den Themen:

  • Neuraltherapie bei Kopfschmerz und Migräne
  • Akupunktur bei Kopfschmerz und Migräne
  • CMD – Diagnose und Therapie
  • Triggerpunkttherapie

Zusammenfassung

Gemeinsamer und von allen Referenten getragener Tenor des Symposiums war die Wertschätzung des pluralistischen Ansatzes bei der Behandlung des Kopf-, Gesichtsschmerzes und der Migräne. Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten der Neuraltherapie, Akupunktur und Triggerpunkttherapie unter Berücksichtigung der CMD ergänzen sich gegenseitig und erweitern das Behandlungskonzept zum Nutzen unserer Patienten und zur Freude des behandelnden Arztes.

 

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